Autor

Nico Beckert

Seit Januar 2021 ist Nico Beckert Redakteur. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören unter anderem die chinesische Klima- und Energiepolitik, die Dekarbonisierung der Industrie, Klimafinanzen, die Energiewende und technische Lösungen ("Ideen fürs Klima"). Als freier Autor schrieb er davor für den Tagesspiegel und den Freitag über internationale Finanzpolitik sowie die deutsche Afrikapolitik. Bevor er zum Climate.Table wechselte, schrieb Nico Beckert für das China.Table Professional Briefing unter anderem über Chinas Klimapolitik, soziale Fragen und die chinesischen Fünfjahrespläne.

Climate change: Shanghai could sink into sea

China's coastal cities are facing an enemy that no navy, no matter how large, can defeat: the steadily rising sea level. Major economic centers like Shanghai and the Pearl River Delta are particularly at risk. Shanghai is even the most affected city in the world in terms of population. In a new forecast, the UN warns that emissions must decrease faster to achieve the climate goals.

Von Nico Beckert

Klimawandel: Shanghai droht im Meer zu versinken

Chinas Küstenstädte sehen sich mit einem Feind konfrontiert, den keine noch so große Marine besiegen kann: dem stetig steigenden Meeresspiegel. Wichtige Wirtschaftszentren wie Shanghai und das Perlflussdelta sind besonders gefährdet. Shanghai ist sogar, gemessen an der Einwohnerzahl, die am stärksten betroffene Stadt der Welt. Die UN mahnt in einer neuen Prognose: Um die Klimaziele zu erreichen, müssen die Emissionen schneller sinken.

Von Nico Beckert

Sovereign wealth funds lack climate plans

China announced that it will invest its gigantic foreign exchange reserves more heavily in green assets in the future. A rethink is urgently needed because sustainability considerations have hardly played a role in investment decisions so far. According to rumors, the largest fund even wants to invest $19 billion in the oil giant Saudi Aramco. At present, sovereign wealth funds around the world are finding it difficult to switch to green investments: Their profitability is uncertain and the switch entails costs.

Von Nico Beckert

Grafik Staatsfonds Table Media 20210517_Staatsfonds_final_A

Den Staatsfonds fehlen noch Klima-Pläne

China hat ankündigt, seine gigantischen Devisenreserven in Zukunft stärker in grüne Anlagen zu investieren. Ein Umdenken ist dringend notwendig, denn bisher spielten Nachhaltigkeitsüberlegungen bei den Investitionsentscheidungen kaum eine Rolle. Gerüchten zufolge will der größte Fonds nun sogar 19 Milliarden US-Dollar in den Ölriesen Saudi Aramco investieren. Derzeit gestaltet es sich für Staatsfonds weltweit noch schwierig, auf grüne Anlagen umzusteigen: Deren Profitabilität ist unsicher und das Umsteuern ist mit Kosten verbunden.

Von Nico Beckert