Wann wächst die Wirtschaft wieder?
Dauer: 25:29

Wann wächst die Wirtschaft wieder?

Die Wirtschaftsweisen senken ihre Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent für dieses Jahr – gegenüber dem letzten Jahresgutachten ein Minus von 0,4 Prozentpunkten. Warenexporte sinken das dritte Jahr in Folge, private Investitionen sind rückläufig. [01:43]

H.R. McMaster, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater in Trumps erster Amtszeit, sieht die transatlantische Partnerschaft nicht am Ende: Die große Mehrheit der Amerikaner stehe hinter dem Bündnis, und Deutschland gewinne durch seine Verteidigungsausgaben an Gewicht. Den Abzug der 5.000 US-Soldaten hält er für eine schlechte Idee.

Die Verstimmungen zwischen Donald Trump und Friedrich Merz aber würden nicht von Dauer sein. Trump werde nicht ewig wütend sein: „I think he's going to stay angry for another couple of weeks and then it'll get better." [10:13]

In München beginnt Manfred Webers Brief seine Wirkung zu entfalten: Der Brief habe denen eine Stimme gegeben, die sich öffentlich noch nicht trauen, Söder zu kritisieren. Spekulationen gibt es auch um Henrik Wüst. [05:14]

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Transkript

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 2: Donald Trump zieht das Geld aus der NATO ab. In deutschen Großstädten herrscht schon nach wenigen Tagen Sonne Trinkwassermangel. Und ich habe laut meinem exzellenten Orthopäden Topa eine Facettengelenkzyste, Helene. Wir müssen hier dringend mal heute einiges einordnen. Ein schwieriger Tag.

Sprecher 3: Ja, und das gilt auch für Deutschlands Wirtschaft. Und zwar nicht nur an diesem Tag, sondern leider seit Jahren. Sie schwächelt. Und zu diesem Schluss kommen jetzt auch die Wirtschaftsweise in ihrem Frühjahrsgutachten. Wir haben ein paar Zahlen vorab erfahren und verraten sie Ihnen heute.

Sprecher 2: Gibt es bald einen Machtkampf in München und in Berlin? Alle reden über Einwechselspieler und Ersatzkandidaten. In Bayern ist Markus Söder in Verruf geraten, nachdem Manfred Weber auf acht Seiten ihm erzählt hat, was er eigentlich alles besser machen würde. Und manch einer spekuliert wie immer über Henrik Wüst anstelle von Friedrich Merz. Auch das ordnen wir mal ganz ruhig hier ein.

Sprecher 3: Und dann müssen wir uns noch mit dem transatlantischen Bündnis beschäftigen. Wie beschädigt ist das wirklich nach der Ankündigung Trumps, Geld und Truppen aus Europa abzuziehen? Werden aus den langjährigen Freunden wirklich nur noch Geschäftspartner oder vielleicht nicht mal mehr das? Das fragen wir den ehemaligen nationalen Sicherheitsberater von Trump in dessen erster Amtszeit. Und sein Name ist H.R. McMaster.

Sprecher 2: Die politische Mitte ist gerettet. In Indien hat jetzt die... Akalaken-Partei in 24 Stunden Millionen Follower bekommen. Was es damit auf sich hat, darüber reden wir auch noch an diesem Mittwoch, den 27. Mai.

Sprecher 4: Was für ein Programm. Ingrid und Indite präsentieren Jobs, bei denen man sich keinen Fehler erlauben darf. Heute Friseurin.

Sprecher 5: Etwas nachschneiden bitte. Nur die Spitzen. Was ist das?

Sprecher 4: Heckenschere. Viel effizienter. Die ist für Büsche. Ganz genau. Ingrid! Das ist ein Job für Premium-Stellenanzeigen. Mit richtigen Profis wäre das nicht passiert. Vertrau Ingrid, versuch Indeed und finde qualifizierte Talente mit Premium-Stellenanzeigen. Mach's dir Indeed einfach. Jetzt auf indeed.de slash recruiting.

Sprecher 3: 0,5% Wachstum für dieses Jahr und 0,8% für das kommende Jahr 2027. Das ist die bittere Prognose der Wirtschaftsweisen. Und damit korrigieren die wichtigsten Ökonomen Deutschlands ihre Prognose gegenüber dem letzten Jahresgutachten um ganze 0,4% und zwar nach unten. Deutschland, so hat man den Eindruck, bleibt der kranke Mann Europas. Und das sind jetzt Zahlen, das hat nichts mit Schlechtreden zu tun.

Sprecher 2: Heute wird das Gutachten vorgestellt. Die Zahlen haben uns vorab erreicht, einige davon zumindest. Und der Grund, laut den Wirtschaftsforschern, die ja die Ökonomen in Deutschland sind, sind vor allem natürlich die Auswirkungen des Iran-Kriegs, die Zollpolitik von Trump. Aber die seit sieben Jahren anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft hat eben vor allem auch strukturelle Ursachen. Und das heißt, sie sind im System angelegt und könnten deswegen vielleicht auch geändert werden.

Sprecher 3: So und jetzt sprechen wir doch mal über diese systemischen Schwächen, nämlich die sinkende Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriegüter auf dem Weltmarkt und natürlich auch die demografische Entwicklung, die die Sozialsysteme hier sehr stark belastet. Im Jahr 2025 hat die Wirtschaftsleistung nach zwei Rezessionsjahren kaum zugenommen und die Warenexporte sind das dritte Jahr in Folge gesunken. Die privaten Investitionen waren rückläufig und die Produktion im verarbeiteten Gewerbe hat außerdem stagniert. Das sind wirklich alles bittere Nachrichten, die natürlich auch schwer lasten auf der Regierung Friedrich Merz. Die versprochen hat, dass die Wirtschaft nun anspringt.

Sprecher 2: Nun kann die Politik nicht Waren einkaufen und Menschen einstellen, außer der öffentliche Dienst, der boomt allerdings wirklich. Sie kann also auch nur Teilbereiche des wirtschaftlichen Comebacks organisieren, aber die Rahmenbedingungen hätten viel schneller angepackt werden müssen. Das sagen auch die Wirtschaftsforscher. Da braucht man gar nicht das Gutachten für, um das zu wissen. Sie schlagen seit Jahren vor, dass man endlich rangeht an die Strukturen. Also Faktor Arbeit ist zu teuer in diesem Land. Sozialversicherungsbeiträge werden bis 2050 auf knapp 50 Prozent des Bruttolohns steigen. Das ist der absolute Wahnsinn. Und diese Steuer- und Abgabenbelastung, es ist eben nicht nur die Steuerbelastung und die Sozialversicherungsbeiträge, die machen es eben einem Unternehmer schwer in diesem Land, gerade wenn der Weltmarkt zusammenbricht. Einen neuen Menschen einzustellen oder eben auch ihn wieder loszuwerden, wenn mal die Krise da ist.

Sprecher 3: Ja, von Lohnzusatzkosten sprechen deswegen auch die Arbeitgeberverbände. Steffen Kampeter war ja gestern bei uns. Es sind keine Lohnnebenkosten mehr. Dafür sind sie mittlerweile viel zu hoch. So, die Frage ist natürlich, und darüber haben wir ja auch schon diskutiert, wie senken wir diese Beiträge zu den Sozialversicherungen? Soll dann Geld aus dem Haushalt zugeschossen werden? Dann hat das ein bisschen was von linke Tasche, rechte Tasche. Denn man muss ja das Geld im Haushalt wieder irgendwo her organisieren. Und das sind dann im Zweifel Steuererhöhungen. Also wie man es dreht und wendet, am Ende wird man um Kürzungen nicht drumherum kommen.

Sprecher 2: So ist das. Und die Krankenhausreform eines Karl Lauterbach wird plötzlich in der Branche sehr gelobt. hätte sie einfach so bestehen lassen sollen, nur mal als ein Beispiel. Denn wir brauchen natürlich den Schnitt bei der Krankenhauslandschaft, bei der ambulanten Versorgung. Also in der Gesundheitsreform ist noch mehr drin, als es sich Nina Wacken zugetraut hat. Und bei der Rente und bei der Pflege, da kommen jetzt die Reformen ja erst noch. Friedrich Merz wird dieses Gutachten hoffentlich sehr intensiv und sehr strukturiert durchlesen. Lars Klingbeil bitte auch, vielleicht sogar Bärbel Baas. Und wenn man nur 50 Prozent davon umsetzt, von diesen Vorschlägen, dann könnte es schon ein bisschen bergauf gehen. Das sind nämlich die Experten. Und wir haben doch gelernt, listen to the science.

Sprecher 3: Michael, die Berliner Blase spekuliert mal wieder über alles Mögliche und am liebsten spekuliert sie über Personal. Das sind übrigens beileibe nicht nur die Journalisten, sondern am Ende spekulieren vor allem Politiker gerne über ihre eigene Zukunft, über die Zukunft von Freunden und Feinden. Und jetzt haben wir zwei Namen. Das eine ist Markus Söder. Ist er so geschwächt, dass er bald gehen muss? Und das andere ist die Frage, ist Henrik Wüst mittlerweile schon so stark, dass er sich selber mitten in die laufende Bundesregierung einwechselt? Naja, ich bin keine große Anhängerin von Spekulationen und gehe deswegen mit einer klaren These rein. Beides wird nicht so kommen.

Sprecher 2: Zumindest jetzt noch nicht. Und beides ist trotzdem irgendwie auch logisch. Nehmen wir mal erstmal Henrik Wüst, mein alter nordrhein-westfälischer Ministerpräsident. Viele Jahre habe ich den wunderschönen Bundesland verbracht. Natürlich macht er das da relativ geschickt. Geräuschlos mit den Grünen. Er hat exzellente Umfragewerte. Aber wenn man tiefer reinschaut, gerade zum Beispiel in der Bildungspolitik, auch in der Wirtschaftspolitik, dann gibt es da natürlich auch einiges, was im Argen liegt. Und er hält sich aus den Maschinenraumthemen durchaus geschickt raus. Aber, Helene, er ist der Vorsitzende der NRW-CDU, der einflussreichste CDU-Landesvorsitzende. Er ist Chef von Nordrhein-Westfalen. Natürlich ist er der automatische mögliche Nachfolger. Und jetzt waren 20 Journalisten mit ihm in Polen. Wir haben urlaubsbedingt abgesagt. Und dann spekulieren diese Journalisten aus der Hauptstadt natürlich sofort auch, wenn sie mit Wüst reisen, dann spekuliert man eben auch mal über Wüst. In Wahrheit steckt da im Moment kein echtes Szenario dahinter.

Sprecher 3: Warum ist das jetzt erstmal unwahrscheinlich, dass er nach Berlin kommt? Zunächst einmal, warum sollte er es tun? Er regiert da gut und solide. Und warum sollte er jetzt in diese Berliner Koalition sich einwechseln, die eben nicht besonders gut funktioniert und er müsste schon... Zu einem hohen Maß an Selbstüberschätzung neigen, wenn er glaubt, das jetzt im Handstreich zu machen. Schon andere Ministerpräsidenten haben gedacht, sie können das Berliner Geschäft und sind dann ziemlich auf die Nase gefallen, übrigens auch Nordrhein-Westfalen. Zweitens, in Nordrhein-Westfalen müsste er einen Nachfolger finden und das muss nach der nordrhein-westfälischen Landesverfassung ein Mitglied des Landtags sein. Also in der eigenen Fraktion müsste jemand die Geschäfte dieses Landes, dieses wichtigen größten Bundeslandes übernehmen. Auch das schwierig. Würden das die Grünen dort mitmachen? Das ist die Frage. Wahrscheinlich nicht. Die andere Frage ist, würde das überhaupt die SPD in Berlin mitmachen, jetzt mal eben den Kanzler auszutauschen? Wahrscheinlich auch nicht. Eine Rechnung mit sehr vielen Unbekannten, die am Ende Henrik Wüstes Renommee natürlich hilft.

Sprecher 2: Ja, die Spekulation hilft ihm, aber es gibt ja noch einen anderen Grund. Denn warum sollte er vor den ohnehin schon in der CDU-Spitze abgeschenkten Wahlen im Osten eine Rolle spielen wollen? Das wird man Friedrich Merz natürlich dann auch anhängen wollen. Und er muss dann erstmal in die eigene Wahl gehen. Danach ist alles möglich. Im Mai 2027 ein gestärkter Henrik Wüst, der erneut schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen solide durch den Wahlkampf geführt hat, der wäre dann natürlich die Machtoption Nummer eins. Und es gibt natürlich eine Achse, mit denen sich Henrik Wüst immer wieder vertraulich trifft, die am Ende auch die Nachfolge in der CDU lösen wird. Und dazu gehört Manuel Hagel in Baden-Württemberg und Sebastian Lechner, der Landeschef. Aber Wüst ist geschickt und klug genug, das erst nach einem möglichen Wiederwahl in Nordrhein-Westfalen anzugehen. Also Helene, viel Diskussion, viel Spekulation, aber keine echte Substanz. Lass uns über Markus Söder reden.

Sprecher 3: Markus Söder, ja, jedenfalls der sitzt nicht mehr ganz so breitbeinig im Sattel wie eins, denn es mehren sich nun doch die Stimmen, die mal fragen, zum Beispiel, wann hat er eigentlich das letzte Mal eine Wahl so richtig glänzend gewonnen?

Sprecher 2: Ja, er ist im Sinkflug inbegriffen in den Umfragen und bei den Kommunalwahlen und auch bei der letzten Landtagswahl hat er das schwächste Ergebnis zu verantworten gehabt. Aber natürlich ist da auch die Nachfolgelösung das zentrale Thema. Klaus Hollecek läuft sich warm, der einflussreiche Fraktionschef, aber ein Putschist ist er auch nicht. Der Mann, der den Säbel führt gegen den Parteivorsitzenden, ist er nicht. Aber Manfred Weber hat... mit seinem Brief natürlich eines getan, nämlich er hat denen eine Stimme gegeben, die in Bayern sich noch nicht trauen, öffentlich oder offiziell über Markus Söder kritisch zu reden. Und da Manfred Weber als ohnehin qua Amt größter Söder-Kritiker in der Geschichte denen eine Stimme geben kann, zeigt, dass da etwas beginnt, was 2028, 2029 dazu führen könnte, dass Markus Söder eben nicht mehr wieder Spitzenkandidat der CSU in Bayern ist. Ich glaube, das ist das Ziel dieses Briefes. Das sagen mir die Unterstützer von Manfred Weber, off the record. Unter eins will da gar keiner reden. Insofern ist das der Anfang eines Machtverlusts, den sollte Markus Söder ernst nehmen.

Sprecher 3: Da würde man doch sehr gerne wissen, was ein Hans Seehofer denkt, ob der sich nun in seinem Keller die Hände reibt und sagt, seht ihr, nun wisst ihr es auch, was ich schon immer wusste. Und manch anderer denkt das auch, denn Markus Söder, der viel Applaus bekommen hat, durchaus für seine ganzen Videos und so weiter, der hat eben in der CSU durchaus auch Menschen, die man als Feinde bezeichnen kann.

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Sprecher 3: So geht man nicht mit Freunden um. Immer wieder sind die Europäer mehr als nur verstimmt über das, was Donald Trump droht oder auch mit ihnen macht. Die Grönland-Diskussion, das Infragestellen der NATO, die Einmischung in Wahlkämpfe, Zölle und jetzt auch noch das Abziehen von US-Truppen als Strafe für öffentliche Kritik an der Iran-Politik. Trump inszeniert sich als Dealmaker und um das zu bekommen, was er will, ist er bereit, den Druck maximal zu erhöhen, auch wenn es bedeutet, eigene Verbündete und damit die Europäer und insbesondere die Deutschen zu verärgern. Kein Wunder, dass man hier so langsam das Gefühl hat, dass die transatlantische Freundschaft die es doch seit 1945 gibt und auf so stabiler Grundlage steht, dass sie nun zumindest mal brüchig geworden ist. Aus Freunden werden Businesspartner und vielleicht noch nicht mal mehr das, wenn man auf die Zollpolitik schaut. Aber ist das wirklich so? Dreht uns Amerika den Rücken zu? Oder gibt es in den USA doch noch mehr Freunde des transatlantischen Bündnisses? Das wollen wir einen Mann fragen, der es wissen muss. H.R. McMaster, er war General und Veteran im Irakkrieg und in Afghanistan. Und er war während seiner Dienstzeit auch in Deutschland stationiert. Und in Trumps erster Amtszeit war er sein nationaler Sicherheitsberater. Ich konnte ihn in Berlin treffen.

Sprecher 7: Hello, it's great to talk to you, Mr. McMaster.

Sprecher 8: Great to be with you. Thank you.

Sprecher 7: So maybe we can talk about the German-U.S. Relationship. Are there many friends still in the U.S. Believing in the transatlantic? Relation or is the U.S. Now hostile towards Germany? How do you view the situation?

Sprecher 8: There are many, many friends in the United States. The vast majority of Americans are very supportive of the transatlantic relationship, the U.S.-German relationship. And there's just structural, you know, the structure of the world is in our favor in terms of our adversaries aren't going away. You know, the threat from Vladimir Putin's Russia and his main sponsor, China, for example. And I think that the United States has demonstrated the value of U.S. Leadership within the NATO alliance, for example, and how important that is and how important it has been to preventing great power conflict for like 85 years. So I think there's much in favor of an even stronger relationship and getting past the difficulties we've had in recent years.

Sprecher 7: Good news. So we have the NATO summit in July. What do you expect? Do you think that Donald Trump will, you know, make Europeans nervous again? Or do you think he will give a clear commitment to Article 5?

Sprecher 8: Yeah, I think he has a clear commitment to Article 5. With President Trump, because he's a business guy, he's a real estate person who negotiates and bargains, sometimes he lumps Article 5 into that bargaining position. And if he creates doubt about that, that will incentivize more European countries to invest. more in their defense. But of course, there's a downside to doing that, and that reduces confidence in the U.S. Commitment to the alliance. What you'll see is, I hope, Donald Trump, who will take credit for some of the vast increases in defense spending in Europe. I mean, a lot of Americans, you know, and Trump has voiced this himself, were a bit angry about investing so much in European defense when European countries were not investing in defense and spending a lot more on social programs. So a lot of American taxpayers thought, oh, hey, I'm actually paying for European social programs by underwriting European defense. That's not the case anymore. Germany in particular, of course, investing 3.5% in hard defense capabilities, an additional 1.5%. And critical infrastructure. I mean, Germany is really stepping up. And one thing about Trump is he respects and likes to help countries who help themselves, right? And so I think the relationship will be headed in a more positive direction very soon.

Sprecher 7: But the President Trump has announced to pull out 5,000 U.S. Soldiers from Germany. Do you think that will change anything for us? Do we have to worry because it's just the first step pulling the U.S. Out of Europe?

Sprecher 8: I think that this is, you know, I think it's a bad idea, you know, but I think as long as the U.S. Has the ability to rapidly deploy forces back to Europe and can maintain some of the important aspects of the infrastructure associated with that in terms of air bases, and transportation networks, our strategic lift capabilities, and then maintain particular capabilities that are important to the alliance overall, having to do with communications and intelligence and logistics, and of course, the nuclear umbrella. So I think those are foundational to the alliance. The 5,000 troops matter a lot. That's my old regiment, the 2nd Cavalry Regiment. I would much rather them stay in Amberic and Vilsek, which I have fond memories of. But I think if they remain in Europe, certainly, which might be the case, I think it won't be as bad.

Sprecher 7: The former Chancellor Olaf Scholz has agreed with former President Biden to base cruise missiles here, Tomahawk. We are still waiting for the announcement to actually do this. Do you think it will come or is there a change of mind in the White House?

Sprecher 8: I think it'll come. I think because the Tomahawk missiles are very important, I think, to maintain deterrence, right? Deterrence really essentially means convincing your potential enemy that they can't accomplish their objectives with the use of force. And Russia has this long-range missile capability called the Iskander missile. I think it's important for Germany, other countries, to be able to have these capabilities. And of course, we would never want it to go to a war, obviously. So having those capabilities will prevent a war. It's cheaper to prevent a war than have to fight one. But what Ukraine has demonstrated is that their ability to strike deep into Russia has exacted a big cost on Vladimir Putin. And I think may provide, you know, enough of an incentive for Putin. Putin to stop his onslaught against the Ukrainian people.

Sprecher 7: Let's turn on Iran, H.I. McMaster. Germans are wondering what is the president's strategy and is there one? So how do you view this? Is it about a regime change to get peace in the region? And is this feasible?

Sprecher 8: I do think that for there to be enduring peace in the region, but actually enduring security for the Iranian people, it's important to remember that this regime killed 40,000 of its own people in a 48-hour period in January, that there has to be a fundamental change in the nature of the regime. It has to be a regime that rejects. The ideology of the revolution, which has as permanent features this hatred and determination to attack and commit violence and murder against the United States, you know, who they call the great Satan, Israel, they call the cancerous boil, and their Arab neighbors. You have to remember, you know, it was the Iranian regime that perpetuated the serial episodes of mass homicide in the Syrian civil war, you know, and created a massive refugee crisis, which affected Europe, you know, as well as countries in the Middle East. So this regime, I think, has to go for there to be peace and security. In the meantime, I think what's going to have to happen is probably a resumption of military operations. Not because that's what Donald Trump wants, but because of the intransigence of the Iranian regime. Unwilling to take the measures necessary to demonstrate that we have been able to block its path to the most destructive weapons on earth. And I think that is a goal that is important to Americans, to Israelis, to their Arab neighbors, and to Europeans. And what I'd like to see is the U.S. And Europe working together militarily, at least to open the Strait of Hormuz, which I think will be... Will require a military operation as well.

Sprecher 7: The energy prices are going up all over the world, also in the U.S. The MAGA movement, who of course supports Donald Trump, says America first. Do you think there's enough support in the U.S. To go on with this war?

Sprecher 8: I think so. But I mean, we're not going to force regime change, right? The United States isn't. But I think what you're seeing now with what is called economic fury, you know, the blockade of Iranian oil exports, the regime's losing $450 million a day. Inflation in the country is over 70%. It's hit hyperinflation levels. Unemployment is growing. I think the Iranian regime won't be able to make its payroll, you know, for the thugs that it hires within the Basij, for example, and the Islamic Revolutionary Guards Corps. So this is a regime that is really crippled. You know, I think much of the reporting, I mean, maybe it's because people don't like President Trump or something, you know, seems to portray the Iranians as having the upper hand. And I just look at the reality and I can't believe that anybody would make that case. The other aspect of reporting, which I think is... It's actually humorous, you know, is that, you know, the real problem in getting a negotiated settlement is the The Iranians don't trust the United States. I just want to say, are you kidding me? You know, this is a regime that has been fighting, you know, a proxy war, shadow war through terrorist organizations and militias against the United States for 47 years.

Sprecher 7: You've served as national security advisor in the Trump one administration. How do you do now? And do you miss politics?

Sprecher 8: I don't miss politics at all. So when I was national security advisor.

Sprecher 7: Not in this thing.

Sprecher 8: So I do, you know, that I had to just do my best for the president and under the Constitution as the national security advisor. I remained on active duty. I was a three-star army general when I did that job. It was a great privilege to do the job. So I miss the opportunity to contribute to important decisions and important policies, important relative to promoting prosperity and security and peace. It's a great job to have. You know, that job doesn't exist right now in the Trump administration, which I think puts the president kind of at a disadvantage. But I thought it was a privilege every day. I'm now, you know, in California at Stanford University and the Hoover Institution, which is wonderful. I get to work with young people. And, you know, hopefully I'm contributing to a better understanding of the most significant challenges and opportunities we're facing internationally. And I've made it kind of my mission to try to bring people together for meaningful, respectful discussions about how we work together to build a better future, you know. And so it's a privilege to do that job. But I do miss being, you know, as some people call it, in the arena, you know, and serving at that level, which was a privilege.

Sprecher 7: Have you ever talked to Donald Trump again after you were expelled?

Sprecher 8: I have. You know, I saw him toward the end of his first administration. We left on good terms, you know. We're not as on good terms right now.

Sprecher 7: He doesn't like to be criticized.

Sprecher 8: He doesn't. I'm actually quite fair to him. You know, in my book, I mean, I give him credit for, you know, things I think he deserves credit for. But I'm also critical of certain decisions and policies and approaches and things he says at times. And I just want to be candid about that in the spirit of maybe it being helpful to him, I would hope. Right. But he doesn't see it that way. And the last time we talked on the phone, he, you know, he was pretty angry with me.

Sprecher 7: This happens. Thank you. Do you think he's still very angry with the chancellor? Or do you think this relationship will get better one day?

Sprecher 8: I think he's going to stay angry for another couple of weeks and then it'll get better.

Sprecher 7: Thank you so much, H.R. McMaster, and have a good time in Berlin.

Sprecher 8: Thank you. Pleasure to be here with you.

Sprecher 3: Michi, Sommer in Berlin war sonst noch was.

Sprecher 2: Sommer, ja, da denken wir doch sofort an die Kakerlaken. Die sind derzeit der große Hit in Indien. Denn, Achtung, es hat sich eine Kakerlaken-Partei gegründet, die Cockroach Party. Das kommt daher, dass Indiens oberster Richter, Surya Kant, heißt der Mann, gesagt hat in einem Urteilsspruch, diese Jugendlichen sind wie Kakerlaken. Sie bekommen keine Arbeit, sie haben keinen Platz im Berufsleben, sie würden ohnehin nur in Social Media rumhängen und alle angreifen, deren Meinung ihnen nicht passt. Also ein Rant gegen die Jugend und da kannst du dir vorstellen, was dann im Netz los war. Die Beleidigung von höchster juristischer Stelle ist jetzt das Symbol des Widerstands geworden. Binnen vier Tagen hat sich diese Partei, diese Jugendpartei gegründet mit 15 Millionen Followern. Und die lassen dort den Frust über die massive Jobkrise vor allen Dingen aus, denn 40 Prozent der indischen Hochschulabsolventen sind arbeitslos, diejenigen unter 25 Jahre alt. Also da ist erstmal Fachkräftepotenzial für uns hier in Europa und in Deutschland. Und Indien hat eine waschechte Diskussion Gen Z begehrt auf.

Sprecher 3: Ich wohnte mal in einer Wohnung zusammen mit ungefähr 200 Kakerlaken, die abends, wenn es dunkel wurde, immer mir zuwinkten in der Küche mit ihren langen Fühlern. Irgendwann ging der Herd kaputt und ich entdeckte unter diesem Zerranfeld eine wirkliche Kolonie. Die waren kaputt gegangen, ist das, weil diese Kakerlaken mit ihren kleinen Pfoten, sage ich mal, also mit ihren Füßen, über diese Platinen liefen und die dann irgendwie zum Erliegen gebracht hatten. Ich habe daraufhin ein Gift gekauft und das war wirklich unangenehm, weil sie sich dann wirklich zu einem, wie ein Freund sagte, die in, statt einem sit in, also zum gemeinsamen Sterben im Waschbecken trafen. Also das war alles nicht besonders schön. Ich habe sie dann besiegt, aber das ist eine andere Erfahrung mit Kakerlaken als das, was wir jetzt haben. Also die Kakerlake, jetzt das Symbol der... Aufbegehrenden Jugend.

Sprecher 2: Und natürlich mögen selbst Kakerlaken Helene Bubrowski. Das ist für mich die News dieses Podcasts. Wir hören uns morgen hier wieder am Donnerstag, den 28. Mai in diesem Sinne. Ciao, ciao.

Sprecher 3: Bis dann. Tschüss, tschüss.

Sprecher 9: This is my last resort. Suffocation, no breathing. Don't give a fuck if I come. This is my last reason. Cut my life into pieces I reach my left is for suffocation, no breathing Don't give a fuck if I cut my arm bleeding Do you even care if I die bleeding? Would it be wrong, would it be right? Ever took my life tonight? Chances are that I might Mutilation out of sight And I'm contemplating suicide Cause I'm losing my sight, losing my mind. If somebody would tell me I'm fine. Losing my sight, losing my mind. If somebody would tell me I'm fine. Nothing's alright. Nothing is fine. I'm running and I'm crying. Can't go on. Living this way. Nothing's out. Rise!

Sprecher 10: Bringe deinen Tag auf Touren und arbeite intelligenter mit Acrobat Studio. Kombiniert Acrobat Pro Tools, KI-gestützte Arbeitsbereiche, Assistenten und Inhaltserstellung. Alles an einem Ort. Deine Daten sind damit sicher und sie werden niemals für Trainingszwecke eingesetzt. Arbeite schneller, intelligenter, erledige mehr mit Acrobat Studio. Mach es einfach mit Acrobat. Probiere es jetzt auf adobe.com slash acrobat aus.

Sprecher 11: Hast du heute mit dem Wetter gerechnet?

Sprecher 12: Du meinst erst Sonne und dann Weltuntergang? Das Wetter macht, was es will. Gut, wenn wenigstens du einen Plan hast. Mit der Wohngebäudeversicherung der Versicherungskammer Bayern. Die bietet besten Schutz, auch bei Starkregen und Hochwasser. Gleich informieren. Versicherungskammer Bayern.