ESG.Table

Analyse

Der Globale Süden kann sich Nachhaltigkeit nicht leisten

Die ärmeren Nationen hinken bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele stark hinterher. Einen Hauptgrund dafür sehen Experten in einer unfairen Finanz- und Steuerpolitik. Beim High-Level Political Forum in New York suchen Teilnehmende nach Lösungen – und hoffen auf private Investoren.

Von Redaktion Table

Stromerzeugung-China

Klima: „China zu ambitionierteren Zielen bewegen“

Die Klimapolitik spielt in der ersten China-Strategie der Bundesregierung eine wichtige Rolle. Deutschland steht hier vor einem Zwiespalt: Einerseits will die Ampelregierung China zu mehr Engagement beim Klimaschutz bewegen. Andererseits will sie die Abhängigkeit von grünen Technologie-Importen aus China senken.

Von Nico Beckert

Regierung nimmt Wirtschaft in die Pflicht

Die China-Strategie gewichtet das Verhältnis von Staat und Wirtschaft im internationalen Geschäft neu. Der Steuerzahler soll nicht mehr für Risiken aufkommen, mit denen vorher üppige Profite möglich waren. Hier zeigt sich die Grünen-Handschrift bei der Abfassung des Papiers.

Von Finn Mayer-Kuckuk

Menschenrechte „nicht relativierbar“

Die Bundesregierung erinnert die Volksrepublik daran, dass an den universellen Menschenrechten nicht zu rütteln ist. Das ist gut so. Ob es in der Umsetzung auch gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

Von Marcel Grzanna

ISA-Verhandlungen: Noch keine Regeln für den Tiefseebergbau

Bis vergangenen Sonntag sollte die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) ein Regelwerk für den Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee vorlegen. Diese Frist ist ergebnislos verstrichen. Bei den derzeitigen Verhandlungen geht es also vor allem darum, wie es ohne Regeln weitergeht. Immer mehr Staaten und die EU fordern ein Moratorium – und die Industrie ist gespalten.

Von Leonie Düngefeld

Senegal: Umweltverbände kritisieren Energiewende 

Der Senegal will mit fossilen Gewinnen ein sauberes Energienetz aufbauen. Kritiker befürchten negative Folgen für Klima und Umwelt – und auch die Bundesregierung hat momentan kein Interesse an dem Gas des westafrikanischen Landes

Von Lucia Weiß

RIO DE JANEIRO, RJ - 04.08.2016: AUTORIDADES DEBATEM ECONOMIA NA CASA RIO - President of the Getulio Vargas Foundation, Carlos Ivan Simonsen Leal, during the House River met on Thursday (04) world leaders who shared their views on the direction of the economy and new business formats during Beyond the Games Global Summit, an event sponsored by Inter-American Development Bank (IDB) and the Rio NegÛcios, in the auditorium FGV - Getulio Vargas Foundation in Rio de Janeiro. x1170280x PUBLICATIONxNOTxINxBRA Andr?xHorta

Rio de Janeiro RJ 04 08 2016 autoridades  Economia Na Casa Rio President of The Getulio Vargas Foundation Carlos Ivan Simonsen Leal during The House River Met ON Thursday 04 World Leaders Who Shared their Views ON The Direction of The Economy and New Business Formats during BEYOND The Games Global Summit to Event Sponsored by Inter American Development Bank IDB and The Rio  in The Auditorium  Getulio Vargas Foundation in Rio de Janeiro  PUBLICATIONxNOTxINxBRA Andr xHorta

Mercosur-Handel: „Wir sind Teil der westlichen Welt“

Carlos Ivan Simonsen Leal ist Präsident der Fundação Getulio Vargas, der renommiertesten Wirtschaftshochschule Brasiliens. Im Interview mit Caspar Dohmen und Till Hoppe spricht er über das Mercosur-Handelsabkommen, Zurückweisungen durch den Westen und den Großmächtekonflikt im Südchinesischen Meer.

Von Redaktion Table

Unternehmensverantwortung: Eine Idee droht zu verpuffen

Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wollte die EU ein wichtiges Instrument zur Steuerung der Transformation der Wirtschaft schaffen. Die Richtlinie schreibt vor, dass Unternehmen in ihrem Geschäftsbericht über wichtige Nachhaltigkeitskennzahlen Auskunft geben müssen. Nun hat die EU konkretisiert, worüber Unternehmen genau berichten sollen. Der Vorschlag sorgt für Irritationen.

Von Redaktion Table

Neue Gentechnik: Gegner warnen vor Plänen der EU-Kommission

Die EU-Kommission will am Mittwoch ihren lange erwarteten Vorschlag zur Deregulierung des Gentechnikrechts vorlegen. Der vor zwei Wochen geleakte erste Entwurf deutet auf eine radikale Neuausrichtung hin. Verbraucherschützerinnen, landwirtschaftliche Produzenten sowie Agrarpolitiker von SPD und Grünen sind alarmiert.

Von Annette Bruhns