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Klimaklagen: Was der Sieg von Shell im Berufungsverfahren bedeutet

Shell hat die Pflicht, seine Emissionen zu reduzieren – aber nicht so sehr, wie es ein früheres Urteil festgelegt hatte: So entschied ein Berufungsgericht in Den Haag. Das dürfte Folgen für ähnliche Verfahren haben. Die klagende Umweltorganisation will weiterkämpfen.

Von Alexandra Endres

CO₂-Entnahme: KfW und PIK stellen Finanzkonzept zur Diskussion

Weil Staaten nicht in der Lage sind, die Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre im künftig nötigen Ausmaß zu finanzieren, schlagen PIK und KfW auf der COP29 eine neue Finanzinstitution vor. Die CO₂-Entnahme soll in den bestehenden Emissionshandel integriert werden.

Von Alexandra Endres

Aufbau einer Windkraftanlage, Windräder mit einem Kran, Schleswig-Holstein, Deutschland, Europa *** Structure a Wind turbine, Wind turbines with a Crane, Schleswig Holstein, Germany, Europe Copyright: imageBROKER/Klaus-DieterxMöbus ibxkmb09208067.jpg Bitte beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Urheberrechtes hinsichtlich der Namensnennung des Fotografen im direkten Umfeld der Veröffentlichung

IRENA: Ausbau der Erneuerbaren muss beschleunigt werden

Die Erneuerbaren müssen in den nächsten Jahren doppelt so schnell ausgebaut werden wie zuletzt, wenn die Staatengemeinschaft ihr Ziel zur Verdreifachung der Kapazität bis 2030 erreichen will. Investitionen ins Energiesystem von 31,5 Billionen US-Dollar sind nötig, hat die IRENA ausgerechnet.

Von Nico Beckert

EU-Klimadienst: 2024 wird erstes Jahr über dem 1,5-Grad-Limit

Die 1,5-Grad-Grenze wird im Jahr 2024 erstmals überschritten werden. Prognosen des EU-Klimadienstes Copernicus rechnen mit einer Temperaturabweichung von 1,55 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Damit wäre 2024 das wärmste Jahr seit Datenaufzeichnung.

Von Lukas Bayer

Kanada: Wie die Regierung den Öl- und Gassektor dekarbonisieren möchte

Pläne der kanadischen Regierung sehen vor, die fossile Industrie mit einem Emissionshandel zur Dekarbonisierung zu motivieren. Konkret sollen die Emissionen des Sektors bis 2030 um 35 Prozent gegenüber 2019 sinken. Während die Öl- und Gasbranche eine niedrigere Produktion befürchtet, begrüßen Umweltverbände den Entwurf.

Von Lukas Bayer