Julian Dorn – Informatiklehrer mit Wirtschaftsbackground

Man sieht das Gesicht von Julian Dorn, Gründer der Open-Source-Plattform InstaHub
Julian Dorn ist Quereinsteiger und Informatiklehrer.

Bilder hochladen, liken und kommentieren gehört zu den Hobbys vieler Schülerinnen und Schüler. Hinter die Kulissen der großen sozialen Netzwerke können jedoch die wenigsten blicken. Der Informatiklehrer Julian Dorn hat mit seiner selbst programmierten Open-Source-Plattform InstaHub genau das möglich gemacht. Der große Unterschied zwischen dem Unterrichtstool und seinem Namensvetter Instagram: Die Plattform erlaubt den Usern, selbst Administrator zu sein. Die Lernenden können die gesamte Datenbank und Nutzerprofile durchsuchen, Werbeanzeigen schalten oder Kommentare moderieren. Ein medienpädagogisches Planspiel, für das Julian Dorn mehrere Preise gewann.

Von der Wirtschaft in die Schule – oder vom Lehramtsstudium ins Unternehmen

In seinem früheren Leben war Julian Dorn als Wirtschaftsinformatiker bei Firmen wie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers, der Deutschen Post oder dem Software– und Beratungsunternehmen Erdgas-Consult tätig. „Bei meinen letzten Arbeitgebern habe ich mich damit beschäftigt, wie Gas gehandelt wird. Das hört sich vielleicht langweilig an, war für mich aber noch viel langweiliger“, sagt er augenzwinkernd. Auf der Suche nach einer sinnvollen Berufsperspektive fand er bei einer privaten Fachoberschule den Einstieg ins Lehramt. Nachdem er berufsbegleitend seinen Master gemacht hatte, konnte er als Quereinsteiger in den Staatsdienst eintreten.

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