Digitale Beziehungskompetenz

Was heißt der Begriff „digitale Beziehungskompetenz“? 

Wenn es um digitale Medien geht, konzentrieren wir uns oft auf das Technische und auf die Kompetenz der Anwendung. Ich finde es aber besonders wichtig, Mädchen und Jungen auch darauf vorzubereiten, wie es ist digital Beziehungen zu gestalten – Arbeitsbeziehungen, Schulbeziehungen, auch Liebesbeziehungen. Das gilt zum einen für das Benehmen im digitalen Klassenraum. Oder wie Schüler über Messenger kommunizieren. Oder wie sie sich in den sozialen Medien präsentieren, wie in Videokonferenzen. Oder: wie viel nackte Haut von mir zeige ich meinem Freund im Messenger. Oder, oder, oder, es gibt eine Million Beispiele. Grundsätzlich gesprochen: Wir sollten Kinder nicht nur technisch sondern vor allem auch emotional und psychisch auf die Kommunikationsformen und -folgen in der digitalen Welt einstellen. Es gilt, Kinder darauf vorzubereiten, selbstbewusst, respektvoll, achtsam und gut mit sich und anderen im digitalen Raum umzugehen. Der analoge und digitale Raum wirken längst ineinander – und das müssen Kinder lernen. Erwachsene übrigens auch. 

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