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Alle reden gerade über Lehrerfortbildungen. Man müsse sie irgendwie neu und auf jeden Fall verpflichtend machen. Andreas Hofmann und Saskia Ebel reden nicht nur darüber, sondern sie machen sie – seit über zehn Jahren. Die beiden beurlaubten bzw. abgeordneten Lehrer haben ein neues Format von Fortbildung eingeführt, das sich während Corona über die ganze Bildungsrepublik ausgebreitet hat. Zum Teil Tausend Lehrerinnen und Lehrern nehmen an den Trainings teil, deren wesentliche Merkmale sind: groß, spontan, mit Spaß – und natürlich freiwillig. Die Ursprünge liegen in der „Molol„, der „Mobilen Schule Oldenburg“, und in der „WES4.0„, der Fortbildung an der Walter-Eucken-Schule in Karlsruhe. 

Staatliche Lehrerfortbildungen haben oft den Nachteil, dass sie bürokratisch, langwierig und vor allem sehr langweilig sind. Lehrkräfte schlagen gern die Hände über den Kopf zusammen, wenn sie davon erzählen. Ganz anders die über das Twitter-Lehrerzimmer verkündeten Fortbildungen Molol oder Wes4.0, deren Nachfolger es inzwischen auch digital gibt. Bei der letzten analogen Mobilen Schule Oldenburg im Jahr 2019 dauerte es zwei Stunden, ehe die 1.000 Tickets vergeben waren. 

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