20. April 2026 Must-Reads

20. April 2026

FAZ: Der Iran ist nicht besiegt. Die FAZ hat Daten der unabhängigen Forschungsorganisation ACLED ausgewertet, die den Kriegsverlauf im Iran zeigen. Tausende Angriffe von den USA und Israel trafen Militärstützpunkte, Nuklearanlagen und die Marine. Die Analyse zeigt, dass große Teile der Infrastruktur zerstört wurden – doch das iranische Militär ist weiterhin kampffähig. Besonders das Raketenarsenal und unterirdische Anlagen bleiben eine schwer kalkulierbare Bedrohung. („Wie schwer Iran getroffen wurde“)

T-Online: Social-Media-Panne bei der CSU. Eigentlich wollte die CSU auf ihrem Instagram-Kanal mit einem Post die Lockerung des Verbrenner-Aus feiern. Doch bei der Bebilderung unterlief der Partei von Markus Söder ein Fehler: Das abgebildete Auto ist ausgerechnet ein E-Auto der Marke Audi. Der Fehler bleibt nicht unentdeckt: In den Kommentaren spotten die User über die Panne. („CSU unterläuft Social-Media-Panne“)

Spiegel: AfD erhält Stiftungsgeld von EU – anders als in Deutschland. 1,1 Millionen Euro stehen der Sovereignty Foundation 2025 zur Verfügung, 275.000 wurden nach Spiegel-Infos schon ausgezahlt. Wie in der EU-Parlamentsfraktion ESN gibt die AfD auch in der Stiftung den Ton an. Chef ist MdEP Alexander Sell. Auch der slowakische Holocaust-Leugner Milan Mazurek gehört zum Vorstand. („Was die AfD mit ihrer neuen europäischen Stiftung plant“)

Tagesspiegel: BVG setzen KI für Sicherheit ein. Sie soll Aufnahmen analysieren und automatisch Alarme auslösen. In 13 Stationen wird das Tool bislang genutzt. Die Technik scannt Tunnel und Technikräume. Überwacht werden auch Notausgänge. Weitere öffentliche Bereiche sollen hinzukommen. Kai Wegner will nicht, dass Datenschutz im Weg steht. Die BVG gaben 2025 mit 105 Millionen so viel wie nie zuvor für Sicherheit aus. („Künstliche Intelligenz soll die BVG sicherer machen“)

Nicht überlesen

SZ: Altmaier kritisiert Regierung. Ex-Wirtschaftsminister Peter Altmaier vermisst Regierungshandwerk. Der Erfahrungsmangel ziehe sich vom Regierungsprogramm über die Koalitionsverhandlungen bis zu den vielen Streitigkeiten. Immer wieder entstünden Glaubwürdigkeitsschäden. Es brauche ein „klares Aufbruchssignal an Handwerker, Mittelstand und Industrie“. Vor einer Minderheitsregierung warnt er eindringlich. („Und was, wenn diese Koalition scheitert?“)

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Letzte Aktualisierung: 20. April 2026