17. Mai 2026 Must-Reads

17. Mai 2026

FT: Geburtenraten brachen nach Smartphone-Verbreitung ein. In den letzten 15 Jahren ist die Rate in einem Land nach dem anderen eingebrochen, nachdem das Smartphone kam. Das gelte für die USA und UK ebenso wie für Senegal, Iran oder Ägypten. Wissenschaftler vertreten die These, der entscheidende Faktor sei, dass überall die Zeit für persönliche soziale Kontakte zurückgegangen ist. („Why birth rates are falling everywhere all at once“)

Handelsblatt: Innenminister warnen vor Gefahr durch AfD. Innenminister wie Georg Maier aus Thüringen fordern, dass die IMK Mitte Juni berät, welche Risiken eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt bedeuten würde und was sich entgegensetzen lässt. Die Umbaupläne der AfD trügen „Züge eines Staatsstreichs“, so Maier. Geheiminformationen könnten etwa nach Russland fließen. („Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt“)

FAZ: Klimaunion hat Bedenken beim Heizungsgesetz. In der CDU-nahen Organisation gibt es Bedenken gegen das neue Heizungsgesetz von Katherina Reiche. Die Klimaunion hält den Entwurf laut einem Gutachten für verfassungsrechtlich problematisch. Kritisiert wird vor allem, dass bestehende fossile Heizungen auch über das Zieljahr 2045 hinaus weiterbetrieben werden könnten. Das Gutachten sieht einen möglichen Konflikt mit den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Klimaneutralität. („Verstößt das neue Heizungsgesetz gegen die Verfassung?“)

Nicht überlesen!

Ärzteblatt: Übergriffiges Verhalten auf Ärztetag. Medizinstudentinnen prangerten auf dem Ärztetag an, sie hätten Kommentare über ihre Ausschnitte, Hände auf Rücken und Po oder Einladungen auf Hotelzimmer ertragen müssen. Der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhard bezeichnete das als „zutiefst verstörend“. Er versprach Schutzkonzepte und andere Maßnahmen. („Deutscher Ärztetag: Medizinstudentinnen berichten von Übergriffen“)

LTO: Kritik an den Antworten auf kleine Anfragen. Der Staatsrechtler Sebastian Roßner üb rechtlich und stilistisch Kritik am Verhalten der Regierung beim Beantworten von Kleinen Anfragen. Sie sei grundsätzlich zur Auskunft verpflichtet; deshalb sei es stets angemessen, auf Fragen konkret zu antworten, statt immer wieder auf vergangene Antworten zu verweisen. Roßner hatte sich Fragen und Antworten der Linkspartei zum Asylrecht genauer angesehen. („Komplizierte Antworten auf Kleine Anfragen“)

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Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2026