24. März 2026 Nachttisch

24. März 2026

Unser Tipp führt sie heute in das Verlagswesen der DDR. Obwohl die sowjetische Militärverwaltung nach 1945 mehr als 200 Verlagen eine Genehmigung erteilte, waren zum Ende der DDR im Jahr 1990 nur noch 78 übrig. Der Frage, weshalb und wie sie verschwanden, ist Christoph Links nachgegangen. Er ist selbst Sohn eines Verlegers und war im Dezember 1989 einer der ersten in der DDR, der einen Antrag auf eine Verlagslizenz stellte. Anschaulich zeichnet er das Schicksal von Dutzenden Verlagen nach, die im Laufe der Jahre wegen Verdrängung, Verstaatlichung oder Weggang in den Westen verschwanden. Links deckt mit seinem Buch ein bisher unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte auf. Markus Bickel

Christoph Links: Verschwundene Verlage | Ch. Links Verlag Berlin

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Letzte Aktualisierung: 24. März 2026