10. Mai 2026 Nachttisch

10. Mai 2026

Unser Tipp führt Sie heute nach Berlin. Hier verbrachte der Dichter Heinrich Heine Anfang des 19. Jahrhunderts einen Teil seiner Studienzeit. Zuvor hatte er Göttingen verlassen müssen, nachdem er einen Kommilitonen zum Duell aufgefordert hatte. In Briefen beschrieb er den Ort, der erst fünf Jahrzehnte später zur deutschen Hauptstadt wurde – und damals nur rund 200.000 Einwohner hatte. Wenn man die Friedrichstraße betrachte, könne man sich „die Idee der Unendlichkeit veranschaulichen“. Unter den Linden war für ihn „der Lieblingsspaziergang so vieler großer Männer, die in Berlin gelebt“. Das Stadtmuseum hat aus einem der Briefe, der den Weg vom Nikolaiviertel zum Brandenburger Tor beschreibt, einen multimedialen Spaziergang gemacht. Okan Bellikli

Heinrich Heine: Berlin, wo man am klügsten ist und die meisten Dummheiten begeht | Steffen Verlag

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Letzte Aktualisierung: 10. Mai 2026