Wissenschaftszeitvertragsgesetz: Warum die Novelle stockt

06. April 2026

Wissenschaftszeitvertragsgesetz: Warum die Novelle stockt. Trotz breiter Einigkeit kommt die Novelle des WissZeitVG über die Probleme der Befristungspraxis kaum voran. Im Forschungsministerium wird weiterhin an einem Referentenentwurf gearbeitet, der seit 2025 angekündigt ist, aber bis heute fehlt. Die neue schwarz-rote Koalition setzt auf Mindestvertragslaufzeiten und erweiterte Schutzklauseln, lässt jedoch zentrale Konfliktpunkte wie die Befristungsdauer in der Postdoc-Phase bewusst außen vor. Während SPD-Berichterstatterin Carolin Wagner Druck auf Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) ausübt, verweist die Union auf flankierende Maßnahmen wie die Mittelbaustrategie und eine mögliche Ausweitung des Tenure-Track-Programms. Finanzielle Zusagen bleiben jedoch aus – und ohne zusätzliches Geld dürfte der strukturelle Umbau im Wissenschaftssystem kaum zu erreichen sein. Wie es weitergehen kann, lesen Sie im Research.Table. Tim Gabel

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Letzte Aktualisierung: 06. April 2026