US-Handelsdeal: Wie Trumps jüngste Zolldrohung die EU-Verhandlungen verkompliziert

05. Mai 2026

US-Handelsdeal: Wie Trumps jüngste Zolldrohung die EU-Verhandlungen verkompliziert.Die EU-Institutionen kommen heute zu Verhandlungen über die Umsetzung von Zollsenkungen auf US-Güter zusammen. Nach der jüngsten Zolldrohung von Donald Trump wächst der Druck. Denn der US-Präsident hatte diese auch mit der fehlenden Umsetzung des Turnberry-Deals auf EU-Seite begründet. Während die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten auf eine rasche Senkung pochen, bestehen viele EU-Abgeordnete jedoch darauf, die Umsetzung gerade jetzt an Konditionen zu knüpfen.

Die EU-Kommissionspräsidentin stellte sich erneut hinter den Deal. Am Dienstag mahnte Ursula von der Leyen Trump, sich an die Bedingungen des Turnberry-Handelsabkommens zu halten. „Ein Abkommen ist ein Abkommen“, sagte sie während einer Pressekonferenz im armenischen Eriwan. Auf EU-Seite befinde man sich nun in der letzten Phase der Umsetzung. Friedrich Merz hatte zuvor Verständnis für Trumps „Ungeduld“ gezeigt. Er rief die EU-Institutionen dazu auf, schnell zu einer Einigung zu kommen. Warum viele EU-Abgeordnete an ihren Forderungen festhalten und was das für die EU-Verhandlungen bedeutet, lesen Sie im Europe.Table. Antonia Zimmermann

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Letzte Aktualisierung: 05. Mai 2026