US-Handelsdeal: Warum die Umsetzung für neuen Streit mit Trump sorgen könnte

20. Mai 2026

US-Handelsdeal: Warum die Umsetzung für neuen Streit mit Trump sorgen könnte. Nach der Einigung der EU-Institutionen stellt sich die Frage, ob Donald Trump die Konditionen für die Umsetzung des Handelsdeals akzeptieren wird. Denn die EU-Verhandler einigten sich in der Nacht zum Mittwoch zwar auf Senkungen der Zölle auf US-Güter, knüpften diese jedoch an mehrere Bedingungen. Dabei dürfte insbesondere eine Vorgabe den US-Präsidenten irritieren: Die EU-Kommission kann Zugeständnisse für Stahl- und Aluminiumprodukte aussetzen, wenn die USA bis Ende des Jahres ihrerseits weiterhin Zölle von mehr als 15 Prozent auf Stahl- und Aluminiumderivate aus der EU erheben.

Die Staats- und Regierungschefs hoffen darauf, dass der Deal halten wird. „Ein Abkommen ist ein Abkommen, und die EU hält ihre Verpflichtungen ein“, schrieb Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von „guten Nachrichten aus Straßburg“ und sagte, man schaffe „mehr Sicherheit und Stabilität für unsere Unternehmen.“ Auch der italienische Außenminister Antonio Tajani sagte, die EU beweise „Seriosität und Zuverlässigkeit.“ Warum es dennoch zu Auseinandersetzungen mit Washington kommen könnte, lesen Sie im Europe.Table. Antonia Zimmermann

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Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2026