Stammzellforschung: Warum Deutschland seine eigenen Erfolge regulatorisch ausbremst

RK
07. Januar 2026

Stammzellforschung: Warum Deutschland seine eigenen Erfolge regulatorisch ausbremst. Der aktuelle 11. Erfahrungsbericht der Bundesregierung zur Stammzellforschung legt offen, wie eng die rechtlichen Grenzen sind, unter denen Forschende hierzulande arbeiten. Beschränkungen beim Umgang mit humanen embryonalen Stammzell-Linien (hES-Linien) schrecken internationale Wissenschaftler ab und schließen deutsche Teams von Kooperationen aus. Von den weltweit registrierten etwa 500 hES-Linien dürfen deutsche Wissenschaftler nur wenige Exemplare für ihre Forschung einsetzen.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert bereits 2019 eine Neubewertung des Stammzellrechts. Reformvorschläge lagen auch in der vergangenen Legislaturperiode auf dem Tisch. Umgesetzt wurden sie nicht. Nun fällt diese Baustelle in die Verantwortung von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU). Ob die Bundesregierung den Befund diesmal in Gesetzgebung übersetzt – und welchen Stellenwert sie der Stammzellforschung im Rahmen der Hightech-Agenda tatsächlich einräumt, lesen Sie im Research.Table. Rainer Kurlemann

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Letzte Aktualisierung: 07. Januar 2026