Reservestärkungsgesetz: Was das BMVg mit Reservisten vorhat

27. Mai 2026

Reservestärkungsgesetz: Was das BMVg mit Reservisten vorhat. Das Verteidigungsministerium will Reservisten künftig auch ohne Spannungs- oder Verteidigungsfall verpflichtend zum Dienst heranziehen können. Das geht aus dem Referentenentwurf für das Reservestärkungsgesetz hervor, der Table.Briefings vorliegt. Damit könnten alle, die den freiwilligen Wehrdienst absolviert haben, bis kurz nach ihrem 45. Geburtstag für die Reserve verpflichtet werden. Wer ein Jahr oder länger ununterbrochen Berufssoldat oder Soldat auf Zeit war, könnte sogar bis kurz nach seinem oder ihrem 65. Geburtstag für Reservedienstleistungen beordert werden.

Das Reservestärkungsgesetz soll am 1. Juli im Kabinett geeint werden und noch in diesem Jahr durch den Bundestag gehen. Bis 2033 soll die Reserve der Bundeswehr auf mindestens 200.000 Reservistinnen und Reservisten anwachsen. Zum Ende des vergangenen Jahres gab es rund 60.000 beorderte Reservisten. Wie das Verteidigungsministerium mit dem Gesetz auf Arbeitgeber zugehen will, lesen Sie im Security.Table. Gabriel Bub

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2026