Rente: Forscherin plädiert für geschlechtergerechte Reformen

07. Januar 2026

Rente: Forscherin plädiert für geschlechtergerechte Reformen. Frauen bekommen im Schnitt 13.449 Euro weniger Rente pro Jahr, schreibt die Soziologin Carla Rowold in einem Gastbeitrag für Table.Briefings. Die Forscherin vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung fordert gezielte arbeitsmarkt- und familienpolitische Schritte, da die Ungleichheit weit vor dem Renteneintritt entstehe. Der sogenannte Gender Pension Gap, also die Lücke zwischen Männern und Frauen, betrage in Westdeutschland 61 Prozent und in Ostdeutschland circa 24 Prozent. Rowold erhielt für ihre Arbeit zum Thema Ende 2025 auf der Bundesvertreterversammlung der Rentenversicherung den Preis des Forschungsnetzwerks Alterssicherung. Worauf die Politik bei Reformen achten sollte, lesen Sie in ihrem Standpunkt. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 08. Januar 2026