Pressefreiheit in Deutschland: Reporter ohne Grenzen sieht Probleme

04. Februar 2026

Pressefreiheit in Deutschland: Reporter ohne Grenzen sieht Probleme. In einem Bericht skizziert die Organisation aus ihrer Sicht besorgniserregende Entwicklungen – etwa in der Gaza-Berichterstattung. Journalisten hätten zuletzt Schwierigkeiten gehabt, Menschenrechtsverbrechen der israelischen Armee „in der gleichen Weise aufzugreifen wie im Fall anderer Staaten und Kriege“. Die NGO kritisiert eine „wiederholte öffentliche Herabwürdigung“ von Einzelpersonen und Redaktionen durch Vertreter Israels. Als Beispiel nennt sie die „regelrechte Hetzkampagne“ gegen Sophie von der Tann von der ARD – auf der anderen Seite aber auch die Drohungen gegen den Taz-Autoren Nicholas Potter, der über israelische Perspektiven schreibt. Mit Blick auf Polizeigewalt-Vorwürfe bei Demonstrationen in Berlin verweist der Verband auf die Innenminister sowie Presserat und Journalistenorganisationen. Demnach wäre es hilfreich, wenn sie sich auf eine schon länger geplante Neufassung der Verhaltensregeln für Medien und Polizei einigten. Okan Bellikli

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 04. Februar 2026