Maritime Sicherheit: Handelsschiffe sollen im Krisenfall helfen

27. April 2026

Maritime Sicherheit: Handelsschiffe sollen im Krisenfall helfen. Der maritime Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), hat vor der 14. Maritimen Konferenz in Emden die Zahl von mehr als 2.000 Handelsschiffen genannt, die in der privaten Wirtschaft in Deutschland für den Krisenfall zur Verfügung stehen sollten. „Davon hängt die Souveränität und Resilienz Deutschlands ab. Wir können im Krisen- oder gar Kriegsfall auf die deutsche Handelsflotte zurückgreifen, das ist ein enormes Pfund, wenn wir in Schwierigkeiten stecken“, sagte Ploß im Podcast Table.Today.

Die maritime Wirtschaft könnte in den kommenden Jahren 100.000 neue Jobs schaffen, so Ploß. Schon 2025 habe das Jobwachstum bei knapp 7 Prozent gelegen, alleine an den deutschen Werften würden 9.000 neue Jobs entstehen. Statistisch entstehen für einen Job in der Werft fünf bis sechs weitere Jobs bei Zulieferern. Friedrich Merz wird am Mittwoch auf der Konferenz sprechen, am Dienstagabend kommen bereits auf Einladung des Verbands der Reeder zur Blue Night hochrangige Gäste der Branche zusammen. Der deutsche Nato-General und frühere Luftwaffen-Inspekteur Ingo Gerhartz wird zur Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die Sicherheit in Europa sprechen. Das Podcast-Gespräch mit Ploß hören Sie ab 5 Uhr hier. Michael Bröcker

Table.Today. "Die Schifffahrt als Standortfaktor. Mit Christoph Ploß."

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Letzte Aktualisierung: 27. April 2026