Linke: Berliner Spitzenkandidatin kritisiert Nahost-Beschluss

19. März 2026

Linke: Berliner Spitzenkandidatin kritisiert Nahost-Beschluss. In der Debatte um die Haltung der Linkspartei zum Nahostkonflikt hat die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp deutliche Kritik an ihren Parteikollegen geübt. Den in Niedersachsen verabschiedeten Nahost-Antrag bezeichnete sie als „problematisch“ und „falsch“. Zwar seien das Leid in Gaza und die Besetzung im Westjordanland Realität, doch lasse der Antrag das „grausame Massaker der Hamas an 1.200 Menschen völlig aus“, sagte Eralp Table.Briefings. Dies erwecke den Eindruck, als würde die Existenzberechtigung Israels infrage gestellt.

Die Politikerin betonte, dass das Selbstbestimmungsrecht von Jüdinnen und Juden sowie das Existenzrecht Israels gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte „nicht verhandelbar“ seien. Zuvor hatte Parteichefin Ines Schwerdtner bei Markus Lanz zwar den Antrag kritisiert, ihn aber nicht als antisemitisch bewertet. Leonard Schulz

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Letzte Aktualisierung: 19. März 2026