Kriege und Krisen: Pharmaindustrie legt Plan für resilientes Gesundheitssystem vor

02. Februar 2026

Kriege und Krisen: Pharmaindustrie legt Plan für resilientes Gesundheitssystem vor. Geopolitische Spannungen, Abhängigkeiten etwa von China sowie strukturelle Schwächen setzen das deutsche Gesundheitssystem unter Druck. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) mahnt deshalb, Deutschland müsse sich auf Katastrophenfälle strategisch vorbereiten. Insbesondere dem Gesundheitssicherstellungsgesetz solle von Seiten der Politik nun Priorität eingeräumt werden. Das fordert der Verband in einem 10-Punkte-Plan, der Table.Briefings exklusiv vorliegt.

Außerdem müsse die Krisen-Bereitschaft systematisch gestärkt werden, heißt es in dem Papier. Als Ziel sieht der BPI einen durchgängig funktionsfähigen Notbetrieb „von der Klinik über IT und Energie bis zur Arzneimittelversorgung – einschließlich regelmäßiger Übungen“. Dazu gehören aus Sicht des Verbands die krisenfeste Beschaffung und Bevorratung in der Arzneimittelversorgung. Ebenso werden eine Priorisierung bei der Strom- und Gaszuteilung sowie reduzierte Netzentgelte für systemrelevante Produktionsstätten ins Spiel gebracht. Magdalena Latz

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Letzte Aktualisierung: 02. Februar 2026