Klimapolitik: DIHK reagiert auf Kritik an ihrem Positionspapier

28. Januar 2026

Klimapolitik: DIHK reagiert auf Kritik an ihrem Positionspapier. Nachdem ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Positionspapier der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) bei einigen Mitgliedern auf deutliche Kritik gestoßen ist, will der Dachverband der regionalen IHKs dieses um ein weiteres Papier ergänzen, in dem die Forderungen konkretisiert werden sollen. Dabei solle klargestellt werden, dass das deutsche Ziel der Klimaneutralität bis 2045 nicht generell infrage gestellt wird, sagte Sebastian Bolay, Abteilungsleiter für Klima und Energie bei der DIHK, Table.Briefings. „Wenn unsere Wettbewerber ihre Anstrengungen erhöhen, können unsere Ziele bestehen bleiben.“ Konkret wird im Entwurf für das neue Papier gefordert, das deutsche Ziel um zwei Jahre zu verschieben oder die Emissionsmenge um 600 Millionen Tonnen CO2 zu steigern, wenn es nicht gelinge, die anderen G20-Mitglieder „innerhalb von drei Jahren zu mehr Klimaschutz zu bewegen“.

Die Kritiker sind mit dieser Reaktion allerdings keineswegs zufrieden. Mit einer Relativierung der Klimaziele bremse die DIHK „die nachhaltigen Vorreiter“ aus, die sich darauf ausgerichtet hätten, meint etwa Aysel Osmanoglu, Vorständin der ökologisch orientierten GLS-Bank. Was Vertreter verschiedener Unternehmen sonst noch von der DIHK fordern, lesen Sie im Climate.Table. Malte Kreutzfeldt

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026