Industriestrompreis: Brüssel genehmigt Reiches Konzept

16. April 2026

Industriestrompreis: Brüssel genehmigt Reiches Konzept. Der Industriestrompreis kann so umgesetzt werden wie von der Bundesregierung geplant. Am Donnerstag gab die EU-Kommission nach langen Verhandlungen grünes Licht für die Beihilfe. Energieintensive Unternehmen zahlen damit drei Jahre lang für die Hälfte ihres Stromverbrauchs nur die Hälfte des Börsenpreises, wobei eine Preisuntergrenze von 5 Cent pro Kilowattstunde gilt. Die Hälfte der Subvention müssen die Unternehmen in Effizienzmaßnahmen oder erneuerbare Energien investieren, wobei die Kriterien dafür sehr weit gefasst sind.

Profitieren sollen zunächst rund 9.500 Unternehmen; es werde aber eine Ausweitung angestrebt, schreibt Katherina Reiche in einem Brief an die Fraktionen von Union und SPD. Darin zeigt sich die Wirtschaftsministerin hoch zufrieden: „Durch den Industriestrompreis werden wir die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie weiter stärken und verschaffen den energieintensiven Unternehmen angesichts der hohen Strompreise eine Atempause“, schreibt sie. Auch Umweltminister Carsten Schneider begrüßte die Entscheidung. Der Industriestrompreis erleichtere der Industrie den Umstieg von Öl und Gas auf Strom, erklärte er. Malte Kreutzfeldt

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Letzte Aktualisierung: 16. April 2026