Hohe Lebensmittelpreise: SPD fordert mehr Transparenz bei der Preisbildung

10. März 2026

Hohe Lebensmittelpreise: SPD fordert mehr Transparenz bei der Preisbildung. Der Krieg im Iran hat auch Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise. SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher sagt Table.Briefings: „Hohe Energiepreise könnten die Lebensmittelpreise mit in die Höhe ziehen, insbesondere, wenn dieser Krieg und seine Folgen mehrere Monate andauern.“ Denn die Produktion von Nahrung brauche Energie. Generell sei die Lebensmittelverarbeitung energieintensiv, sagt Limbacher. Vergangene Woche hatte er sich mit Stakeholdern aus der Lebensmittelindustrie über mögliche Maßnahmen beraten.

Bereits Anfang des Jahres schlug Limbacher einen sogenannten Deutschlandkorb vor. Das ist ein Instrument, bei dem Grundnahrungsmittel zu einem dauerhaft günstigen Preis angeboten werden sollen. „Wenn heute in Deutschland die Lebensmittelpreise im Schnitt 30 Prozent höher als 2021 liegen, ist das ein Problem“, sagt Limbacher. Daher seien preisdämpfende Maßnahmen jetzt umso wichtiger. Mehr Preistransparenz in der Lebensmittelwertschöpfungskette sei Voraussetzung für jedwede Debatte über Umsatzsteuersenkungen. „Was nicht passieren darf, sind Steuersenkungen, die nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen.“ Laura Block

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Letzte Aktualisierung: 10. März 2026