Frühstart-Rente: Wo die USA schon weiter sind

25. März 2026

Frühstart-Rente: Wo die USA schon weiter sind. Während der Entwurf zur „Frühstart-Rente“ auf sich warten lässt, sollen in den Vereinigten Staaten Anfang Juli die sogenannten Trump Accounts starten. Jedes zwischen 2025 und 2028 geborene Kind bekommt, so der Plan, bei Geburt 1.000 Dollar, die in seinem Namen angelegt werden. Ulrike Malmendier, die in Kalifornien lehrt, sieht einen Nachteil im Vergleich zum deutschen Konzept: Familien würden die Entwicklung der Geldanlage bei einem solchen „Kinderstartgeld“ – das es auch in anderen Ländern gibt oder gab – oft nicht aktiv weiterverfolgen. Das deutsche Konzept, bei dem der Staat monatlich zehn Euro zahlen und zusätzlich Finanzbildung in der Schule fördern will, sei hier im Vorteil.

Sie habe das Thema auch mit Vertretern des Weißen Hauses und des US-Finanzministerium besprochen, so Malmendier. Dort werde man sich um ein solches active engagement nun mehr Gedanken machen. In seinem jährlichen Brief an Aktionäre bezeichnete Blackrock-Chef Larry Fink den Plan der US-Regierung gerade als potenziell sehr bedeutenden Schritt – wenn er mit bestehenden Angeboten zur privaten Altersvorsorge kombiniert werde. Auch in Deutschland soll das Angebot für junge Leute mit der Riester-Reform kombiniert werden. Okan Bellikli

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 25. März 2026