Forschungssicherheit: Was eine nationale Plattform bewirken soll

22. Dezember 2025

Forschungssicherheit: Was eine nationale Plattform bewirken soll. Bund, Länder und Wissenschaftsorganisationen wollen mit der Plattform ab 2026 Risiken, denen die Wissenschaft ausgesetzt ist, erfassen und bewerten. Die Entscheidung über Forschungsaktivitäten und -kooperationen sollen im Sinne der Wissenschaftsfreiheit weiter die Forschenden treffen. Vorgesehen sind ein Lenkungsgremium mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden sowie eine Servicestelle beim Bundesforschungsministerium. Ziel ist es, unzulässige Einflussnahme und unerwünschten Wissens- und Technologieabfluss zu verhindern.

Forschungsministerin Dorothee Bär verweist auf eine veränderte geopolitische Lage und den wachsenden Handlungsdruck. Für exzellente Forschung müsse offene Zusammenarbeit ermöglicht und zugleich sicherer werden. In der Wissenschaft stößt der Verzicht auf eine Clearingstelle mit Entscheidungsbefugnis auf Zustimmung. Wie die Plattform arbeiten soll, wo noch Klärungsbedarf besteht und welche Erwartungen Länder und Wissenschaft mit ihr verbinden, lesen Sie im Research.Table. Tim Gabel

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Letzte Aktualisierung: 22. Dezember 2025