Digitale Gewalt: Hubig für temporäre Account-Sperren

01. Februar 2026

Digitale Gewalt: Hubig für temporäre Account-Sperren. Im Kampf gegen unbefugt hochgeladene echte und KI-generierte Nacktfotos hält Stefanie Hubig zeitweilige Account-Sperren für sinnvoll. Niemand müsse sich gefallen lassen, „durch Spanner-Fotos oder Fake-Bilder im Internet herabgewürdigt zu werden“, sagte die Justizministerin Table.Briefings. Das Netz werde derzeit förmlich geflutet damit, betroffen sind vor allem Frauen. Das BMJV plant ein Gesetz, um sogenannte bildbasierte sexualisierte Gewalt besser ahnden zu können. Diverse Sachverhalte sind bisher nicht explizit strafbar, darunter Deepfakes. Das Gesetz, mit dem Teile der EU-Gewaltschutzrichtlinie umgesetzt werden, soll es Betroffenen auch erleichtern, selbst gegen Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte vorzugehen.

Sie müssten ihre Rechte einfach einklagen können, so Hubig. Wichtig sei zudem, dass die Verbreitung der Bilder schnell gestoppt wird. Man dürfe „nicht akzeptieren, dass Plattformen zu Komplizen digitaler Gewalt werden“, sagte die SPD-Politikerin. Sie betont, die massenhafte Verletzung von Persönlichkeitsrechten dürfe kein Geschäftsmodell sein. Was die Hilfsorganisation HateAid und das BKA sagen, lesen Sie in der Analyse des Berlin.Table. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2026