Deep-Strike-Waffen: Südkoreanisches Rüstungsunternehmen hofft auf Aufträge

Deep Strike-Waffen: Südkoreanisches Rüstungsunternehmen hofft auf Aufträge. Der südkoreanische Rüstungskonzern Hanwha Group will Deep-Precision-Strike-Systeme nach Europa liefern. Alex Wong, Global Chief Strategy Officer (CSO) des südkoreanischen Unternehmens, wirbt im Gespräch mit Table.Briefings für eine „umfassende sicherheitspolitische Partnerschaft“ zwischen Südkorea und Deutschland. Der Krieg in der Ukraine zeige, dass Staaten unter anderem über Deep-Strike-Fähigkeiten sowie Raketenabwehr verfügen und die Produktion von Abfangraketen und Munition dauerhaft aufrechterhalten müssen, sobald die entsprechenden Plattformen vorhanden sind. „Das ist ein Bereich, an dem wir derzeit sehr großes Interesse sehen“, sagt Wong.

Die USA hatten jüngst die Stationierung weitreichender Waffen und Marschflugkörper in Deutschland infrage gestellt. Das Verteidigungsministerium sondiert derzeit Alternativen, um die Lücke anderweitig zu schließen. Es werden dabei alle nationalen und internationalen Optionen „umfassend“ bewertet, sagt eine Sprecherin des Ministeriums Table.Briefings. Für Reichweiten von über 2.000 Kilometern hätte Hanwha eine theoretische Alternative. Die Systeme mit kürzerer Reichweite müssten allerdings gegen ein System von Rheinmetall und gegen das Raketenartilleriesystem Europuls konkurrieren. Was Hanwha tut, um in Deutschland Fuß zu fassen, lesen Sie hier. Wilhelmine Stenglin, Robert Wallenhauer

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Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2026