Besuch in Berlin: Schah-Sohn kritisiert die Bundesregierung

23. April 2026

Besuch in Berlin: Schah-Sohn kritisiert die Bundesregierung. Reza Pahlavi hat es als „verpasste Gelegenheit“ bezeichnet, dass Friedrich Merz ihn nicht in Berlin empfangen hat. Der älteste Sohn des früheren iranischen Schahs zeigte sich verwundert, „jemanden nicht zu Wort kommen zu lassen, der für Millionen von Iranern spricht“. Er sei enttäuscht, weil Merz noch kurz nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran Ende Februar „sehr entschlossen war, als er sagte, dass ein Regime, das diese Art von Gewalt gegen das Volk ausübt, seine Legitimität verloren hat“, sagte Pahlavi Table.Briefings. Der Bundesregierung, aber auch anderen europäischen Regierungen warf der bekannteste iranische Exiloppositionsführer „Appeasement“ vor. Wie in der Vergangenheit strebe die EU nicht an, das „Regime in Teheran zu beenden, sondern nur sein Verhalten“. Was Pahlavi von Deutschland fordert, lesen Sie im Security.Table. Ein Gespräch mit Pahlavi hören Sie im Podcast ab 5 Uhr hier. Markus Bickel

Table.Today. "Wie stabil ist das Mullah-Regime? Mit Reza Pahlavi."

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Letzte Aktualisierung: 23. April 2026