Berlin.Table Must Reads

4. Februar 2026 Must-Reads

04. Februar 2026

FAZ: Schnieder gegen Lifestyle-Teilzeit-Antrag. Gordon Schnieder nennt im Interview den Vorschlag zum Ende der Lifestyle-Teilzeit eine „Schnapsidee“. Unternehmer in Deutschland würden sich eher fragen, wie das Land wieder Aufschwung bekommt und wie der Mittelstand entlastet wird. Zudem attestiert Schnieder der Bundesregierung eine schlechte Kommunikation. Viele Erfolge der Regierung würden im „Gezanke“ untergehen. („Vieles geht im Gezanke unter“)

FT: Rheinmetalls Expansion verunsichert Konkurrenten. Rheinmetall dringt in ein immer weiteres technologisches Spektrum vor, visiert etwa die geplanten 35 Milliarden Euro der Bundeswehr für Weltraumtechnologie an. Bis 2030 plant das Unternehmen einen Umsatz von 50 Milliarden; rund das Zehnfache von 2021. Das Unternehmen will von steigenden Verteidigungsausgaben und der Bevorzugung europäischer Produkte profitieren. („From arms to orbit: Rheinmetall’s expansion unsettles rivals“)

Handelsblatt: Hagel erwartet Rente mit 70. Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel mahnt an, Deutschland könne so nicht weitermachen. Die Bundesrepublik erlebe eine schleichende Deindustrialisierung. Arbeit müsse sich lohnen. Daher plädiere er dafür, Überstunden komplett von Steuer- und Sozialabgaben freizustellen. In Anbetracht der Lebensdauer, schließt der CDU-Politiker eine Rente mit 70 oder älter nicht aus. („Ich will verhindern, dass wir zum Detroit Europas werden“)

Tagesspiegel: Berlin will Gesetz für Streusalz ändern. Nachdem das Verwaltungsgericht auf Klage des Nabu hin Privaten verboten hat, Tausalz auf Berliner Gehwegen zu nutzen, will der Senat das Straßenreinigungsgesetz ändern. Kai Wegner hatte zuvor wegen der Extremwetterlage die Verordnung einer entsprechenden Allgemeinverfügung angestoßen. („Schwarz-Rot strebt nach Tausalz-Stopp Gesetzesänderung an“)

Welt: IB-Chef trotz Unvereinbarkeitsliste AfD-Mitglied. Der Bundessprecher der Identitären Bewegung Maximilian Märkl ist Parteimitglied, obwohl der Verein auf der Liste der Organisationen steht, deren aktive und frühere Mitglieder genau das nicht sein dürfen. Ausnahme: Eine Zweidrittelmehrheit für die Aufnahme nach Einzelfallprüfung. Außerdem sind viele IB-Aktive keine Mitglieder. Ob das auf Märkl zutrifft, ist unklar. („Trotz Unvereinbarkeitsbeschluss – Bundessprecher der Identitären Bewegung ist Mitglied der AfD“)

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Letzte Aktualisierung: 04. Februar 2026