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Table.Standpunkt

Ulf Laessing leitet das Regionalprogramm Sahel der Konrad-Adenauer-Stiftung in Mali.

Niger wird die Folgen des Minusma-Abzugs spüren

Ist der Bundeswehr-Einsatz in Mali gescheitert? Die Frage stellt sich sicherlich mit dem Abzug der Blauhelm-Mission bis Ende des Jahres. Seit der Stationierung vor zehn Jahren ist das Chaos in Mali größer geworden. Doch was in den nächsten Monaten und Jahren in dem Land und Nachbar Niger passieren dürfte, wird zeigen, wie wichtig der Einsatz war, meint Ulf Laessing im Standpunkt.

Von Experts Table.Briefings

Jörg Haas ist Referent für Globalisierung und Transformation der Heinrich-Böll-Stiftung. Ulrich Volz ist Professor an der SOAS University of London.

Koalition von Willigen gegen die Schuldenkrise

Immer mehr Schwellenländer geraten in Zahlungsschwierigkeiten. Eine neue Schuldenkrise lässt sich verhindern. Auf dem Finanzgipfel in Paris wurden Alternativen vorgestellt, die weiter verfolgt werden sollten, schreiben Jörg Haas und Ulrich Volz im Standpunkt.

Von Experts Table.Briefings

Mavis Owusu-Gyamfi ist geschäftsführende Vizepräsidentin der Denkfabrik African Center for Economic Transformation mit Sitz in Accra.

Eine globale Finanzarchitektur für Afrika

Auf dem Pariser Klimafinanzgipfel stellten die afrikanischen Staats- und Regierungschefs gemeinsam klare Forderungen auf – und wurden gehört. Mit Sambias Umschuldung und der Partnerschaft für eine gerechte Energiewende im Senegal gab es konkrete Fortschritte. Auch in Zukunft muss Afrika gleichberechtigt mit am Tisch sitzen, damit das globale Finanzsystem allen zugutekommt, argumentiert Mavis Owusu-Gyamfi in ihrem Standpunkt.

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Baki Irmak, Fondsmanager des Digital Leaders Fund.

Wie Digitalbanken den etablierten Banken das Fürchten lehren

Lange war der Bankenmarkt in Südafrika fest in den Händen der Big Four: Standard, First National, Nedbank und Absa. Doch Capitec, die sich selbst als „Bank der Armen“ definiert, hat dank einer konsequenten Digitalstrategie den Bankenmarkt gründlich aufgewirbelt, schreibt Baki Irmak im Standpunkt.

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Ingrid Hamm, Gründerin und Geschäftsführerin der Global Perspectives Initiative.

Die Finanzen sind der Schlüssel

Der Zugang zu Kapital ist das größte Nadelöhr für das Wachstum Afrikas. Doch der Kontinent wird in vielerlei Hinsicht benachteiligt. Deshalb braucht es eine neue globale Finanzarchitektur, die Kapital besser auf der Welt verteilt, schreibt Ingrid Hamm im Standpunkt.

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Tobias Heidland forscht am Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

Bildung ist Afrikas Schlüssel für die Zukunft

Afrikas Zukunft ist untrennbar mit besserer Bildung verknüpft, meint Tobias Heidland vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Mehr Bildung bedeute höhere Produktivität, besseres Einkommen, mehr Steuern und wachsende Ansprüche an eine gute Regierungsführung.

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Tinubus Wirtschaftsprogramm bleibt zu vage

Bola Ahmed Tinubu ist nun in sein Amt als neuer Präsident Nigerias eingeführt. Zum Amtsantritt hat er in einer langen Rede sein Wirtschaftsprogramm skizziert. Doch den zentralen Fragen für das Land weicht er aus, meint der Nigeria-Experte Jeremy Gaines im Standpunkt.

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Ulf Laessing leitet das Regionalprogramm Sahel der Konrad-Adenauer-Stiftung in Mali.

Frankreichs Doppelspiel in der Sahelzone

Die diplomatische Krise zwischen Deutschland und Tschad strahlt auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich aus. Damit wird der Konflikt in dieser Region auch ein Test für die deutsch-französischen Beziehungen, meint Ulf Laessing im Standpunkt.

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Zwischen Ohnmacht und Pragmatismus

Die deutschen Versuche, Mali zu stabilisieren, endeten in einem Debakel. Ungeachtet dessen ist es vernünftig, wenn sich Deutschland nicht aus Afrika zurückzieht und damit China und Russland das Feld überlässt, meint Rainer Tetzlaff im Standpunkt.

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Prinz Asfa-Wossen Asserate.

Äthiopiens Politik de-ethnifizieren

Die Bundesregierung sollte nicht länger ignorieren, dass die Verfassung Äthiopiens gescheitert ist. Eine neue Ordnung des Landes sollte sich an Indien orientieren, meint Prinz Asfa-Wossen Asserate im Standpunkt.

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