Die größten französischsprachigen Städte der Welt liegen in Afrika

15. Oktober 2024
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Kolonialgeschichte und historische Verbindungen machen es möglich: In etwas mehr als die Hälfte aller Länder in Afrika wird Französisch gesprochen. 21 davon gelten als frankophone Staaten, also Länder, in denen Französisch Amtssprache ist. So verwundert es auch nicht, dass die größten französischsprachigen Städte auf dem afrikanischen Kontinent zu finden sind – und nicht etwa in la patrie, dem Vaterland Frankreich. Zu diesem Schluss kommt das französische Reise- und Trendmagazin „EnVols“, mit Daten zusammengestellt im Demographia World Urban Areas-Bericht. Das sind die Top 10 der französischsprachigen Städte in Afrika:

  1. Kinshasa (DR Kongo: 12,8 Millionen Einwohner)

  2. Abidjan (Elfenbeinküste: 5,4 Millionen Einwohner)

  3. Yaoundé (Kamerun: 4,6 Millionen Einwohner)

  4. Casablanca (Marokko: 4,3 Millionen Einwohner)

  5. Bamako (Mali: 4 Millionen Einwohner)

  6. Ouagadougou (Burkina Faso: 3,8 Millionen Einwohner)

  7. Algiers (Algerien: 3,7 Millionen Einwohner)

  8. Dakar (Senegal: 3,7 Millionen Einwohner)

  9. Mbuji-Mayi (DR Kongo: 3,6 Millionen Einwohner

  10. Douala (Kamerun: 3,6 Millionen Einwohner)

Paris mit elf Millionen Einwohnern kommt auf einer globalen Liste nur auf Rang 2, hinter Kinshasa. Montreal im kanadischen Quebec schafft es mit 3,7 Millionen Einwohnern noch unter die Top 10. In nicht allen Ländern Afrikas sind die Sprache und Kultur Frankreichs weiterhin hoch angesehen. Burkina Faso, Mali und Niger bemühen sich derzeit darum, ihre jeweiligen Länder vom französischem Einfluss zu lösen. Dennoch werden voraussichtlich bis 2050, so die Organisation Internationale de la Francophonie (OIF), 80 Prozent aller französischsprachigen Menschenin Afrika leben. as

Letzte Aktualisierung: 27. März 2026