EU-Gipfel: Energiepreiskrise provoziert ETS-Debatte

18. März 2026

EU-Gipfel: Energiepreiskrise provoziert ETS-Debatte. Verstärkt durch den Iran-Krieg und die dadurch verursachte Energiekrise, steht das europäische Emissionshandelssystem plötzlich ganz oben auf der Agenda des EU-Gipfels am Donnerstag. Vor allem osteuropäische Länder erhoffen sich eine Überarbeitung des ETS, da ihre Energiepreise ungleich stark von dem CO2-Preis betroffen sind. Der ETS mache 25 bis 40 Prozent des Strompreises Polens aus – der höchste Anteil in der EU, so eine EU-Diplomatin. Acht Länder, darunter Österreich, Bulgarien, Polen und Tschechien fordern deshalb in einem Brief an Ursula von der Leyen und António Costa eine Abschwächung des Systems. Wie die Kommission diesen Forderungen begegnet und warum andere Länder den ETS lieber in Ruhe lassen wollen, lesen Sie im Europe.Table. Lukas Knigge

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Letzte Aktualisierung: 18. März 2026