Bildung in Hessen: Angeblicher „Kulturkampf durch die Hintertür“

14. Mai 2026

Bildung in Hessen: Angeblicher „Kulturkampf durch die Hintertür“. Noch nie hat Hessen mehr Geld für Bildung ausgegeben als im Jahr 2026. Der Etat von 6,2 Milliarden Euro stieg im Vergleich zum Vorjahr um 400 Millionen Euro. Das Plus entfällt größtenteils auf steigende Personalkosten. Bei den Programm- und Sachausgaben muss das Ministerium 68 Millionen Euro einsparen. Der Löwenanteil, etwa 40 Millionen Euro, wird bei den Integrationsklassen gekürzt. Geflüchtete Kinder besuchen diese vorübergehend, wenn sie an einer deutschen Schule ankommen und noch nicht bereit für den Regelunterricht sind. Das Ministerium begründet die Kürzung mit der sinkenden Zahl geflüchteter Schüler.

Auf welche Posten sich die übrigen 28 Millionen Euro verteilen, teilt das Kultusministerium nicht mit. Die Opposition schlüsselt auf: Vor allem Schulen in herausfordernder Lage erhielten weniger Personal. Gewerkschaften, Opposition und Schulvertreter unterstellen Kultusminister Armin Schwarz (CDU) eine ideologisch motivierte Sparpolitik, die Rede ist von einem „Kulturkampf durch die Hintertür“. Wo noch gekürzt wird, lesen Sie im Bildung Table. Malte Neumann

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Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2026