Globale Kooperation: EU und Indien einigen sich auf Freihandelsabkommen

Globale Kooperation: EU und Indien einigen sich auf Freihandelsabkommen. Pünktlich zum Start des EU-Indien-Gipfels haben die EU-Kommission und die indische Regierung sich auf ein Abkommen verständigt. Nach Informationen von Table.Briefings hat die Kommission die Mitgliedstaaten am späten Montagnachmittag über den Erfolg der Verhandlungen informiert. Die Kommission hatte sich in den vergangenen Tagen optimistisch gezeigt. Dennoch waren noch große Brocken zu meistern. Die EU wollte einen besseren Zugang zum stark abgeschirmten, indischen Auto- und Maschinenmarkt. Welche Forderungen Indien an die EU hatte, lesen Sie im Europe.Table.

China muss diesen Vertrag durchaus fürchten. Das Freihandelsabkommen könnte die chinesische Volkswirtschaft teuer zu stehen kommen. Ökonomen prognostizieren, dass sich europäische Investitionen, Produktion, sowie Forschung und Entwicklung zum Teil von China weg nach Indien verlagern könnten. China könnte dadurch in den nächsten zehn Jahren einen dreistelligen Milliarden-Eurobetrag einbüßen.

Eine Mahnung aus Peking kam schon im Vorfeld. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hatte Vizepremierminister He Lifeng mit Blick auf das Abkommen vor einer Beeinträchtigung nationaler chinesischer Interessen gewarnt und dazu aufgerufen, die Regeln der WTO nicht zu verletzen. Insbesondere der CO2-Ausgleichsmechanismus CBAM sowie harmonisierte Standards und Normen sind China ein Dorn im Auge. Warum das so ist, lesen Sie im China.Table. János Allenbach-Ammann, Angela Köckritz

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Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2026