Verbrenner-Aus: Warum die Verhandlungen in Straßburg stocken

30. März 2026

Verbrenner-Aus: Warum die Verhandlungen in Straßburg stocken. Die Positionen von Christdemokraten und Sozialisten im Europaparlament zur Abmilderung des Verbrenner-Aus liegen weit auseinander. Die Christdemokraten wollen den Herstellern noch weiter entgegenkommen. Der Vorschlag der EU-Kommission sei nicht ausreichend, wonach die Neuwagen-Flotte auch nach 2035 noch ein Zehntel der Emissionen aus 2021 verursachen darf und die restlichen zehn Prozent über grünen Stahl und CO₂-freie Kraftstoffe kompensiert werden müssen. Die Sozialdemokraten wollen dagegen am Ambitionsniveau festhalten.

Auch über den Vorschlag für saubere Unternehmensflotten herrscht Uneinigkeit. Die Christdemokraten lehnen ihn dem Vernehmen nach grundsätzlich ab, die Sozialdemokraten wollen an ihm festhalten. Sollte es keine Einigung geben, stünden Kräfte rechts von den Christdemokraten bereit, um für die nötigen Mehrheiten zu sorgen. Warum die Verhandlungen auch im Rat schwierig werden und Deutschland sich dort möglicherweise enthalten muss, lesen Sie im Europe.Table. Markus Grabitz

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Letzte Aktualisierung: 30. März 2026