25. Februar Heads

Tricia Tuttle, Leiterin der Berlinale, könnte womöglich ihren Job verlieren. Das berichtet Bild. Dem Vernehmen nach hat Wolfram Weimer für Donnerstagvormittag eine außerordentliche Sitzung einberufen, in der es um die zukünftige Ausrichtung des Festivals gehen soll. Zu Details wollten sich weder der Kulturstaatsminister noch die Berlinale äußern. Hintergrund ist eine Debatte um Antisemitismus. Auf der Preisverleihung am Samstag hatte der syrisch-palästinensische Filmemacher Abdallah Alkhatib als Gewinner des besten Debütfilms der Bundesregierung vorgeworfen, Partner Israels beim „Völkermord im Gazastreifen“ zu sein. „Wir werden uns an jeden erinnern, der an unserer Seite stand, und wir werden uns an jeden erinnern, der gegen uns war“, sagte er. Nach der Rede kam es zu Wortgefechten im Saal: „Free, free Palestine“ war zu hören; „Free Palestine from Hamas“ kam kurz danach als Antwort; Moderatorin Désirée Nosbusch hatte mit den Tränen zu kämpfen. Wie bereits das gesamte Festival stand auch die Abschlusszeremonie unter starkem Druck von pro-palästinischen Aktivisten. Leonard Schulz

Manja Schüle (SPD) ist von Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbands (DHV) zur Wissenschaftsministerin des Jahres gewählt worden. Auf der an Schulnoten orientierten Skala erhielt die Politikerin, die in Brandenburg seit 2019 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur ist, eine glatte Zwei. Wer auf den Plätzen folgt, lesen Sie im Research.Table. Markus Weisskopf

Hubert Otten, Professor an der Hochschule Niederrhein und sein Team, erhalten den Gesundheitspreis „Ideas for Impact“ 2026, wie Table.Briefings erfuhr. Ausgezeichnet werden die Forschenden für die Entwicklung eines KI-basierten Systems, das Diabetes-Patienten unterstützt. Der Gesundheitspreis „Ideas for Impact“ 2026 ist mit 100.000 Euro dotiert und wird vom Bosch Health Campus im Namen der Robert Bosch Stiftung verliehen. Magdalena Latz

Natalie Winzenhöller (Linke) und Bianca Heine (CDU) sind zwei von acht Kandidierenden bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, die von der überparteilichen Initiative Brand New Bundestag (BNB) unterstützt werden. 23 von ihr geförderte Abgeordnete sitzen schon im Bundestag und elf in Landtagen. Mehr als 30 MdBs gehören einem progressiven Parlamentskreis“ an, der im Austausch mit BNB steht. Die Initiative unterstützt mit Ausnahme der AfD Kandidierende aller größeren Parteien. Eine Übersicht finden Sie hier, die schon gewählten Abgeordneten hier. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026