KI-Chatbot Grok: Die EU-Kommission nimmt X erneut ins Visier

26. Januar 2026

KI-Chatbot Grok: Die EU-Kommission nimmt X erneut ins Visier. Die sexualisierten Bilder von Frauen und Kindern, die Nutzer mithilfe des KI-Chatbots Grok erstellt und über X verbreitet haben, sorgen europaweit für Entrüstung. Die EU-Kommission hatte X befragt, wie die Plattform die Risiken von Grok vorab bewertet und welche Vorkehrungen sie zu deren Minderung getroffen hat. Da die Antworten nicht überzeugten, leitet die Kommission nun im Rahmen des Digital Services Acts (DSA) ein förmliches Verfahren ein.

X muss nun kooperieren und den Dienst anpassen – oder mit einer Geldbuße rechnen. Erst am 5. Dezember hatte die Kommission die Plattform wegen anderer Verstöße mit einer Strafe von 120 Millionen Euro belegt. Warum derzeit auch die Kommission selbst in der Kritik steht, lesen Sie im Europe.Table. Corinna Visser

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Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2026