Zivilschutz: Bundeswehr arbeitet an IT-Infrastruktur für Lagebild

26. Mai 2026

Zivilschutz: Bundeswehr arbeitet an IT-Infrastruktur für Lagebild. Die Bundeswehr baut mit dem „Territorial Hub“ einen Prototyp für ein ressortübergreifendes digitales Lagebild der Gesamtverteidigung auf. Ziel ist es, Informationen von Militär, Polizei, Feuerwehr, THW, Krankenhäusern und Infrastrukturbetreibern in Krisen und Katastrophen nahezu in Echtzeit zusammenzuführen. „Für die Nutzer soll es sich so anfühlen, als würden sie im selben Raum sitzen und im selben System arbeiten“, sagt Oberstleutnant i.G. Oliver Gerhardt vom Planungsamt der Bundeswehr.

Bislang arbeiten die verschiedenen Stakeholder digital kaum zusammen. Die Resonanz unter Akteuren im Bevölkerungsschutz und der inneren Sicherheit sei zwar bisher positiv. Noch fehlten laut Gerhardt aber konkrete Absichtserklärungen der Stakeholder, ihre Datenbanken miteinander zu vernetzen. Welche strukturellen Schwächen sich bei der zivilen Verteidigung zeigen, lesen Sie im Security.Table. Lisa-Martina Klein

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Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2026