Agrar-Förderung: Die Folgen der geplanten Deckelung für den Osten

21. Mai 2026

Agrar-Förderung: Die Folgen der geplanten Deckelung für den Osten. Die ostdeutschen Bundesländer trifft eine Deckelung der Agrarförderung aufgrund ihrer Betriebsstruktur besonders hart. In Sachsen wären vor allem Agrargenossenschaften mit vielen Mitarbeitern betroffen. Das unterstreicht eine Studie im Auftrag der Grünen im sächsischen Landtag zur geplanten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik. Das Fördervolumen könnte von derzeit rund 164 Millionen Euro auf nur noch 82 bis 120 Millionen Euro sinken, analysieren die Studienautoren.

Allein für Sachsen rechnen die Autoren mit jährlichen Wertschöpfungsverlusten von rund 100 Millionen Euro. Sachsens ehemaliger Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) wirft der Bundesregierung deshalb vor, nicht genug gegen eine verpflichtende Deckelung von EU-Agrargeldern pro Betrieb zu tun. „Von Kanzler Merz und vom Bundeslandwirtschaftsminister höre ich diesbezüglich erstaunlich wenig“, kritisierte er. Wie ein sächsisches Agrarunternehmen auf die Pläne der EU-Kommission reagiert, lesen Sie im Agrifood.Table. Henrike Schirmacher

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Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2026