Menschenrechte: Nationaler Aktionsplan soll europäische Position stärken

24. März 2026

Menschenrechte: Nationaler Aktionsplan soll europäische Position stärken. Europas Wirtschaft ist ein Vorreiter in der nachhaltigen Wirtschaft, auch aufgrund der frühzeitigen Setzung von Standards. „Aber diesen Wettbewerbsvorteil drohen wir zu verspielen“, sagte BMZ-Staatssekretärin Bärbel Kofler bei einer von VW ausgerichteten Fachkonferenz zu Wirtschaft und Menschenrechten. Neuen Schwung für die Bearbeitung menschenrechtlicher Probleme durch die Wirtschaft erhofften sich Teilnehmer von einer Überarbeitung des hiesigen Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP).

Ein Nationaler Aktionsplan ist seit Jahren überfällig und könnte neue wichtige Impulse bringen. Diese Überzeugung äußerte Michael Windfuhr, Vizedirektor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, im Gespräch mit Table.Briefings. Großes Potenzial sehen Fachleute beim NAP bei der öffentlichen Beschaffung. Entsprechend äußerte sich BMZ-Staatssekretärin Kofler bei der Konferenz. Sie fände den Aktionsplan gut, um die öffentliche Beschaffung als Hebel stärker einzusetzen. Wo es hakt und wie es um die Umsetzung des europäischen Lieferkettengesetzes in nationales Recht steht, lesen sie im ESG.Table. Caspar Dohmen

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 24. März 2026