Streit um Christopher Street Day: Regierungsbeauftragte kritisiert Sachsens Innenminister scharf

30. März 2026

Streit um Christopher Street Day: Regierungsbeauftragte kritisiert Sachsens Innenminister scharf. „Die Aberkennung der Versammlungseigenschaft von Christopher Street Days ist ein Alarmsignal“, sagt Sophie Koch (SPD), Queerbeauftragte der Bundesregierung, Table.Briefings. Die Landesdirektion Sachsen, die Innenminister Armin Schuster (CDU) untersteht, hat verfügt, dass in Dresden das Straßenfest des CSD nicht mehr als politische Veranstaltung gilt – und deshalb sämtliche Kosten, auch für die Sicherheit, selbst tragen muss. Vergangenes Jahr hatte Schuster wegen der massiven Bedrohungen durch Rechtsextreme gegen CSDs noch gesagt, die Veranstaltungen seien so lange politische Versammlungen, solange queere Menschen nicht ohne Furcht an ihnen teilnehmen könnten. Wie Dresdens OB Dirk Hilbert (FDP) gegen die Entscheidung aufbegehrt und was man im Landtag unternimmt, lesen Sie in der Analyse des Berlin.Table. Franziska Klemenz

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Letzte Aktualisierung: 30. März 2026