Hochschulen: Wissenschaftler fordern offenen Diskurs über Umgang mit Rechtsextremismus

23. Februar 2026

Hochschulen: Wissenschaftler fordern offenen Diskurs über Umgang mit Rechtsextremismus. Die Sozialwissenschaftler Lukas Otterspeer und Christoph Haker von der Universität Flensburg sehen die Hochschulen hierzulande unzureichend auf Angriffe aus dem rechtsextremen Spektrum vorbereitet. Im Gespräch mit Table.Briefings plädieren sie dafür, klare Strategien zu entwickeln und regional aktiv zu werden. Dabei sei Offenheit wichtig. Diskussionen hinter verschlossenen Türen halten sie für wenig erfolgversprechend.

Die Forscher warnen: Für Hochschulleitungen bedeute „strategischer Umgang“ mit AfD-Hochschulpolitik oftmals, möglichst wenig Angriffsflächen zu bieten. Es werde beispielsweise überlegt, wie man neue Studiengänge etwa im Bereich der Genderwissenschaften benennt. Diese Strategie komme einem „vorauseilendem Gehorsam“ gleich, weil sie zulasten einer freien und kritischen Forschung gehe. Warum Otterspeer und Haker die Desiderius-Erasmus-Stiftung zurzeit besonders im Blick haben, lesen Sie im Research.Table. Markus Weisskopf

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Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2026