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Filmemacher C.B. Yi – „Chinas männliche Sex-Worker sind stille Helden“

Der Regisseur C.B. Yi erzählt in seinem Film "Moneyboys" vom Schicksal männlicher Sex-Worker in China
Der Regisseur C.B. Yi erzählt in seinem Film „Moneyboys“ vom Schicksal männlicher Sex-Worker in China

Familienfest in der chinesischen Provinz. Fünf Männer sitzen um einen Tisch, leicht angetrunken warten sie darauf, dass die Ehefrauen die nächsten Gerichte auftragen. Mit Schnapsgläsern im Anschlag nehmen sie den jüngsten in die Mangel: „Fei, hast du schon eine Freundin? Dein Vater wartet schon seit langem auf ein Enkelkind“, sagt einer der Angetrunkenen. Nachdem Fei, ein zarter Endzwanziger mit K-Pop-Frisur, nur ausweichend antwortet, platzt seinem Gegenüber der Kragen: Sie wüssten genau, was er in der Stadt treibe. „Du hast Schande über deine Familie gebracht“, brüllt er Fei hinterher, als dieser eingeschüchtert die Runde verlässt.

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