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Die sechste Generation: Ausgebremst für die KP-Spitze

Politbüromitglied Chen Min'er spricht mit dem tunesischen Außenminister Khemaies Jhinaoui vor einer gekachelten Wand. Beim anstehenden Parteitag werden wohl einige Parteikader der sechsten Generation befördert werden, an der Spitze bleibt aber Xi.
Einer der Prominentesten der Sechsten Generation der KP: Chongqings Parteichef Chen Min’er (links) 2018 bei einem Besuch in Tunesien

Wie alle fünf Jahre im Frühsommer beginnt das große Rätseln: Wer bekommt welchen Posten auf dem kommenden Parteitag von Chinas Kommunisten? Eigentlich müsste die alte Garde um Parteichef Xi Jinping auf dem 20. Parteitag im Oktober abtreten – jeder, der 68 Jahre oder älter ist. Xi selbst ist gerade 69 geworden. Doch seit Xi die Amtszeitbegrenzung für das Präsidentenamt aufheben ließ, steht praktisch außer Zweifel, dass Chinas starker Mann mindestens eine dritte Amtszeit bekommen wird. Werden also auch andere Ü68-Kader auf ihren Sesseln bleiben?

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