Berlin.Table Must Reads

11. Januar 2026 Must-Reads

11. Januar 2026

Zeit: Schweitzer sieht Joschka Fischer als sein politisches Vorbild. Der Grünen-Politiker habe Menschen begeistern können, sagt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident im Interview. Im März tritt Alexander Schweitzer zur Wiederwahl für den Landtag in Mainz an. Eine Ursache für das Erstarken der AfD sieht Schweitzer darin, dass die demokratische Mitte es verpasst habe, ein echtes „emotionales Angebot“ zu machen, was nun von Rechtsaußen bedient werde. Dies sei aber ein „hoch toxisches Angebot“. („Wir wurden gegründet, um den Kapitalismus zu zähmen“)

SZ: Bundeswehr-General sieht bereits eine Art Krieg im Weltraum. Satelliten von Staaten wie Russland oder China seien dort in Aktivitäten verwickelt, die sich gegen den Westen richteten, sagt Michael Traut. Welche Bedeutung das All wirklich für die Verteidigung habe, sei lange unterschätzt worden. Das Verteidigungsministerium plant bis 2030 35 Milliarden Euro in Weltraumsicherheit zu investieren. Das sei wichtig, um künftig zum Beispiel ballistische Raketen abwehren zu können. („Sollte ein Krieg ausbrechen, wird der Weltraum zu einem entscheidenden Faktor“)

Spiegel: US-Gesundheitsminister Kennedy attackiert Bundesregierung. In einem Video, das am Samstag auf der Plattform X veröffentlicht wurde, unterstellt Robert F. Kennedy Berlin politisch motivierte Verfolgung. Der Grund: Corona-Strafverfahren in Deutschland. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Sie entbehrten jeglicher Grundlage und seien faktisch falsch. Noch deutlicher wird der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach: „Kennedy sollte sich um die Probleme in seinem eigenen Gesundheitssystem kümmern; das System funktioniert ja vorn und hinten nicht.“ („Warum sich Robert F. Kennedy mit Deutschland anlegt“)

Handelsblatt: Union und SPD legen gegensätzliche Steuerkonzepte vor. Während die CSU die Senkung der Körperschaftsteuer vorziehen möchte und die CDU die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle fordert, rückt die SPD eine Reform der Erbschaftssteuer in den Fokus. In dieser Woche will sie ein Konzept veröffentlichen, das einen steuerfreien Lebensfreibetrag für Erben und eine Abschaffung der Privilegien für Firmenerben vorsieht. Die CSU plädiert hingegen für eine generelle Senkung der Erbschaftssteuer und will die Unternehmensweitergabe an leibliche oder adoptierte Kinder steuerfrei stellen. („Jetzt streiten Union und SPD über die Steuern“)

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026