Bosch und BMW: Konzerne bauen Venture‑Aktivitäten aus

29. April 2026

Bosch Business Innovations, der Corporate Venture Builder der Bosch‑Gruppe, wird in den kommenden fünf Jahren rund 200 Millionen Euro in neue Deeptech‑Ventures investieren. Mit den Mitteln aus dem Konzern sollen bis 2030 insgesamt 20 Start‑ups außerhalb des Bosch‑Kerngeschäfts aufgebaut und bis zur Marktreife geführt werden. „Wir wollen systematisch aus Ideen skalierbare Unternehmen machen“, sagt Axel Deniz, Geschäftsführer von Bosch Business Innovations. Grundlage sei die Verbindung der technologischen und industriellen Ressourcen von Bosch mit Arbeitsweisen aus dem Start‑up‑Umfeld.

Auch die BMW Group erhöht ihr Engagement im Venture‑Capital‑Bereich. Am Mittwoch wird BMW i Ventures seinen dritten Fonds auflegen, der ein Volumen von 300 Millionen US‑Dollar umfasst. Investiert werden soll in Nordamerika und Europa – von sehr frühen Finanzierungsrunden (Seed‑Phase) bis zur späteren Wachstumsfinanzierung (Series B). Der Fokus liegt auf Physical AI, Agentic AI, industrieller Software sowie Fertigungs‑ und Lieferkettentechnologien und fortschrittlichen Materialien, unter anderem für Anwendungen der Kreislaufwirtschaft. Mit dem neuen Fonds wird das von BMW i Ventures verwaltete Kapital auf 1,1 Milliarden US‑Dollar steigen. „Mit BMW i Ventures investieren wir gezielt in Technologien, die die Zukunft unserer Branche prägen“, sagt BMW‑Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse. Alexander Wiedmann

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Letzte Aktualisierung: 29. April 2026