CEO.Presseschau #70

25. März 2026
Handelsblatt

Vonovia: „Schwer vermittelbar“ – Aktionärsschützer kritisieren Abfindung

Aktionärsschützer kritisieren das Abfindungspaket für den früheren Vonovia-Chef Rolf Buch, das über 15 Millionen Euro umfassen könnte. Beanstandet werden die Höhe, die mangelnde Transparenz und eine Entschädigung für ein Wettbewerbsverbot, die nicht mit der Abfindung verrechnet wird. Dies verstößt gegen den Corporate-Governance-Kodex.
manager magazin

Luxusfahrdienst Blacklane: Uber vor Riesendeal mit Berliner Start-up

Laut Insiderinformationen steht der US-Fahrdienst Uber kurz vor der Übernahme des Berliner Luxusfahrdienstes Blacklane. Es bahnt sich einer der größten deutschen Start-up-Deals an, mit einer Bewertung im hohen dreistelligen Millionenbereich. Die Akquisition passt zu Ubers Strategie, in das Premiumsegment zu expandieren. Investoren wie Mercedes-Benz, Sixt und Carsten Maschmeyer würden profitieren.
Reuters

Revolut-Gewinn steigt 2025 auf Rekordhöhe von 2,3 Milliarden Dollar

Das britische Fintech-Unternehmen Revolut steigerte seinen Vorsteuergewinn 2025 auf den Rekordwert von 1,7 Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Dollar). Nach Erhalt der britischen Banklizenz plant das Unternehmen, Kreditkarten, Privatkredite und Überziehungsmöglichkeiten anzubieten. Der Umsatz, der vor allem durch die Gebühren von 68,3 Millionen Kunden erzielt wurde, stieg auf 4,5 Milliarden Pfund.
Bloomberg

Investoren fragen sich, ob die Aktien das Schlimmste des Krieges überstanden haben

Trotz des andauernden Krieges im Iran zeigen sich Anleger zunehmend optimistischer. Der S&P 500 verzeichnet Gewinne und Händler bauen pessimistische Wetten ab. Obwohl Sorgen über Ölpreise, Inflation und Lieferketten bestehen, zeigt der Markt Widerstandsfähigkeit. Analysten sehen Anzeichen für eine Bodenbildung, was sie als positives Signal für zukünftiges Gewinnwachstum werten.
WirtschaftsWoche

Iran-Krieg: „Das Risiko einer Stagflation dürfen wir nicht unterschätzen“

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt vor einem Stagflationsrisiko für Deutschland durch den Iran-Krieg. Steigende Energiepreise und Unsicherheit verzögern die wirtschaftliche Erholung und erhöhen die Inflationsrisiken. Grimm rät von Konjunkturprogrammen ab und fordert stattdessen strukturelle Reformen zur Stärkung des Standorts, um externe Schocks besser abzufedern.

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Letzte Aktualisierung: 25. März 2026