Al-Scharaa bleibt in Damaskus: Syrischer Präsident sagt kurzfristig Berlin-Besuch ab

LB
Johann Wadephul traf den syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa Ende Oktober in Damaskus (picture alliance/dpa | Marcus Brandt)

Al-Scharaa bleibt in Damaskus: Syrischer Präsident sagt kurzfristig Berlin-Besuch ab. Wenige Stunden vor seinem Abflug nach Europa kündigte Ahmed al-Scharaa an, er werde in Damaskus bleiben. Hintergrund sind offenbar die schweren Kämpfe im Land, die zuletzt wieder aufgeflammt waren. Der syrische Präsident wollte unter anderem Friedrich Merz und Frank-Walter Steinmeier treffen. Wie Table.Briefings erfuhr, hat Al-Scharaa den Besuch verschoben, nicht komplett abgesagt. Zunächst offen blieb, ob damit auch das für Dienstag geplante Treffen von Innenminister Alexander Dobrindt mit dem syrischen Außenminister Asaad al-Schaibani entfällt. Dabei sollte es laut Innenministerium sowohl um Unterstützungsleistungen für Syrien als auch um die Verbesserung der Rückführungsmöglichkeiten von Syrerinnen und Syrern gehen, die derzeit in Deutschland leben. Über die Absage der Präsidentenreise hatte Bild als Erstes berichtet. Stefan Braun

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Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2026