09. März 2026 Must.Reads

09. März 2026

SZ: Bahn-Vorstand rechnet mit Finanz-Chefin Karin Dohm ab. Der Brandbrief an Aufsichtsratschef Werner Gatzer zeigt, wie zerrüttet das Verhältnis zu Karin Dohm ist. Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bestehe „keinerlei Grundlage mehr“. Dohm soll sich unprofessionell verhalten und gegen dienstliche Absprachen verstoßen haben. Die Bahn strebt offenbar eine einvernehmliche Trennung an. („Bahn-Vorstand schreibt Brandbrief wegen Finanzvorständin Dohm“)

Spiegel: Überlebt die FDP? Für das Scheitern der Liberalen in ihrem Stammland müssen sich weit mehr Funktionäre als Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke bittere Fragen stellen lassen. Die Unzufriedenheit der Partei mit Christian Dürr und Nicole Büttner wächst zur Grundsatz-Skepsis. Und der Frage, ob die Spitze vermag, die nötigen Ideen für die FDP zu entwickeln. („Ist da noch jemand?“)

Handelsblatt: Studie stützt Reiches Solarpläne. Ein Ende der Förderung von Solaranlagen auf Hausdächern, wie es Katherina Reiche plant, würde massiv Geld einsparen. Darauf kommt eine Analyse des von Epico und Aurora Energy Research. Anlagen auf Dächern kosteten „deutlich“ mehr als auf Freiflächen, weil die Montage aufwendiger sei und der Netzausbau mehr koste. („Reiches Solarpläne würden Netzausbau-Kosten laut Studie senken”)

Börsenblatt: Jury distanziert sich von Weimers Entscheidung. Die Jury des Deutschen Buchhandlungspreises steht ausdrücklich hinter ihrer Auswahl von 118 Buchhandlungen. Das Gremium distanziert sich davon, dass Wolfram Weimer drei linke Buchläden wegen „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ ausgeschlossen hat. Meinungsfreiheit gelte auch für Buchhändler. („Stellungnahme der Jury zum Buchhandlungspreis-Ausschluss“)

Nicht überlesen!

Das Parlament: Wahlrecht vor Kommunalwahl gekippt. Bei der Wahl am Sonntag in Hessen gilt nicht das erst vor einem Jahr von der regierenden schwarz-roten Koalition verabschiedete neue Auszählungssystem. Das d’Hondt-Verfahren begünstigt laut Landesverfassungsgericht größere Parteien, geklagt hatte die FDP. Bei der Abstimmung gilt daher wieder das System nach Hare/Niemeyer. („Staatsgerichtshof bekräftigt Chancengleichheit der Parteien“)

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Letzte Aktualisierung: 09. März 2026